Schnottwil - Delphine im Steigrüebli

Die verschiedenen, halbfertigen Mühlensteine, welche hier bei der Aufgabe der Produktion vor 100 Jahren einfach liegen gelassen wurden, sind aus dem harten "Untere Muschel-Kalkstein" herausgekerbt worden. Dieser entstand vor 20 Millionen Jahren, zur Zeit des jüngeren Molasse-Meeres, als sich im Gebiet des Bucheggberges noch Delphine und Haie tummelten. Die Maserung der Sandsteine zeichnet untermeerische Dünen nach, die durch Gezeitenströmungen entstanden. Ebbe und Flut waren im schmalen, langgezogenen Molassemeer, eingeklemmt zwischen den jungen Alpen und der Südküste Europas im Bereich des späteren Juras, besonders ausgeprägt.

Was erwartet mich?

Das Steigrüebli ist ein lauschiger Brötliplatz mit Sitzgelegenheiten und Feuerstellen. Die Stollen und kunstvoll gemaserten Sandsteinwände geben ihm ein spezielles Gepräge.

Wie komme ich hin?

Das Steigrüebli und der Durchblick liegen ca. 10 min zu Fuss östlich des Zentrums von Schnottwil (Buslinien 8 bzw 898 Solothurn - Büren a.A. - Schnottwil - Zollikofen  und 886 Lohn-Lüterkofen - Schnottwil) hinter Scheibenstand (s. Kartenausschnitt). Sie sind auch per Velo oder mit dem Auto erreichbar.