Produktionssysteme

Mit Produktionssystembeiträgen werden einzelne ganz- oder teilbetriebliche Produktionsarten gezielt gefördert. 

Zur Förderung des Biolandbaus werden die Biobeiträge praktisch unverändert weiter geführt. Sie werden ausgerichtet, wenn die Anforderungen an die biologische Produktion der Bio-Verordnung erfüllt sind.

Ebenfalls wie bisher wird der Verzicht auf Fungizide, Insektizide und Wachstumsregulatoren bei Getreide und Raps mit Extensobeiträge gefördert. Neu ist auch der extensive Anbau von Sonnenblumen, Ackerbohnen und Eiweisserbsen beitragsberechtigt.

Mit den Beiträgen für Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS) sowie regelmässigen Auslauf (RAUS) werden wie bisher Massnahmen für das Tierwohl unterstützt.

Mit der AP 2014/17 neu eingeführt wurde der Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF). Damit soll die Nutzung der betriebseigenen Futtergrundlage unterstützt werden. Der Beitrag wird nur ausgerichtet, wenn der Anteil des Kraftfutters an der jährlichen Futterration höchstens 10% und jener des Wiesen- und Weidefutters (frisch, getrocknet, siliert) mindestens 75% (Talgebiet) bzw. mindestens 85% im Berggebiet beträgt. Der Beitrag wird pro ha Grünfläche ausbezahlt.