Landschaftsqualität

Die Landschaftsqualitätsbeiträge (LQB) wurden mit der AP 2014–17 als neue Direktzahlungsart zur Erhaltung, Förderung und Weiterentwicklung attraktiver Landschaften eingeführt. Voraussetzung für die Beiträge ist ein auf regionale Landschaftsziele ausgerichtetes, vom Bund bewilligtes Projekt. Die Finanzierung erfolgt zu 90 Prozent über den Bund und zu 10 Prozent über den Kanton.

Im Kanton Solothurn starteten bereits im Jahr 2014 vier Landschaftsqualitätsprojekte. Mit der Bewilligung des fünften Projektes in der Region Thal, können sich seit Anfang 2015 Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter im ganzen Kanton für Landschaftsqualitätsbeiträge anmelden. Folgende fünf Projekte sind im Kanton Solothurn beitragsberechtigt:

  • Landschaftsqualitätsprojekt Solothurn-Grenchen
    Trägerschaft: Repla espaceSolothurn und Repla Grenchen-Büren
    Bezirke: Bucheggberg, Lebern, Solothurn, Wasseramt
  • Landschaftsqualitätsprojekt Olten-Gösgen-Gäu
    Trägerschaft: OGG
    Bezirke: Olten, Gösgen, Gäu   
  • Landschaftsqualitätsprojekt Thierstein
    Trägerschaft: Landwirtschaftlicher Bezirksverein Thierstein sowie Trägerschaften der Vernetzungsprojekte Thierstein und Kleinlützel
    Bezirk: Thierstein
  • Landschaftsqualitätsprojekt Leimental-Dorneckberg
    Trägerschaft: Landwirtschaftliche Bezirksvereine Leimental und Dorneckberg sowie Trägerschaften der Vernetzungsprojekte Rodersdorf, Dorneckberg und Hinteres Leimental
    Bezirk: Dorneck
  • Landschaftsqualitätsprojekt Thal
    Trägerschaft: Einwohnergemeinden des Bezirks Thal
    Bezirk: Thal

Die Leistungen für eine attraktive Kulturlandschaft werden massnahmenspezifisch abgegolten. Dabei wird zwischen konstanten und flexiblen Massnahmen unterschieden. Konstante Massnahmen müssen während der gesamten Projektdauer von 8 Jahren erhalten bleiben, während flexible Massnahmen jährlich angemeldet werden können. Der Massnahmenkatalog des Kantons bietet einen Überblick über alle Massnahmen die in den verschiedenen Projekten und Landschaftseinheiten umgesetzt werden können.

Die Anmeldung zur Teilnahme an den Projekten erfolgt im GELAN mit der Herbsterhebung. In der darauffolgenden Frühlingserhebung können die einzelnen Massnahmen angemeldet werden. Es wird zwischen Massnahmen auf Betriebsebene (z.B. Vielfältige Fruchtfolge) und Massnahmen auf einzelnen Bewirtschaftungseinheiten (z.B. Standortgerechte Einzelbäume)  unterschieden. Die Massnahmen müssen im GELAN in der entsprechenden Rubrik („Massnahme Betrieb“ oder „Massnahme Bewirtschaftungseinheit“) angemeldet werden.

Für Beratung zu den Massnahmen oder zur Anmeldung wenden Sie sich an das Bildungszentrum Wallierhof.