Biodiversität

Der Anteil an Biodiversitätsförderflächen (BFF) muss mindestens 7% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ohne Spezialkulturen und 3,5% der mit Spezialkulturen belegten landwirtschaftlichen Nutzfläche betragen. Der Anteil der Hochstamm-Feldobstbäume und der einheimischen, standortgerechten Einzelbäume und Alleen darf maximal die Hälfte der verlangten Biodiversitätsförderfläche betragen.

Die Biodiversitätsförderflächen lassen sich in zwei Qualitätsstufen aufteilen:

  • BFF I (Qualitätsstufe I)
    Bei der GELAN-Stichtagserhebung im Februar können hierfür alle Flächen angemeldet werden, wenn die Bewirtschaftung gemäss Wegleitung Biodiversitätsförderung erfolgt.
  • BFF II (Qualitätsstufe II) (kontrolliert das Raumplanungsamt)
    Bei der GELAN-Stichtagserhebung im Februar können hierfür diejenigen Flächen angemeldet werden, welche voraussichtlich die nötigen Zeigerarten aufweisen, und ein erstes Attest benötigen. Die Liste der Zeigerarten finden Sie untenstehend. Die Erneuerung von bestehenden BFF II-Attesten erfolgt automatisch vom Amt für Landwirtschaft aus. Ob eine Fläche für eine Anmeldung in Frage kommt, kann mit der Fachstelle Biodiversität am Wallierhof, Telefon 032 627 99 71 abgeklärt werden. Das ALW veranlasst die Ausstellung der Atteste. Die Flächen, für welche ein Attest ausgestellt werden kann, weil sie die erforderlichen Arten ausweisen, werden im GELAN eingetragen und erhalten die entsprechende Beiträge. Die Bewirtschaftung muss gemäss Wegleitung erfolgen (z.B. Verzicht auf Mähaufbereiter).

Anforderungen und Höhe der Beiträge finden Sie in der Wegleitung Biodiversitätsförderung auf dem Landwirtschaftsbetrieb.