Zuständigkeiten

Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen

Das Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH) ist im Kanton Solothurn die Aufsichtsbehörde der Beruflichen Grundbildung. Als Partner für Lehrbetriebe, Lernende, Eltern und Berufsfachschule, beaufsichtigt das ABMH die bestehenden Lehrverhältnisse und informiert und berät die Vertragspartner. Nur das ABMH hat die Kompetenz Lehrverträge zu genehmigen und aufzulösen.

Berufsbildner/in und Praxisbildner/in

Die Berufsbildner/innen sind zuständig für die Ausbildung im Lehrbetrieb und werden explizit im Vertrag aufgeführt. Sie verfügen über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung oder über eine gleichwertige Qualifikation. Bei der Vermittlung des praktischen Teils der beruflichen Grundbildung stützen sie sich auf den Bildungsplan der jeweiligen Bildungsverordnung.

Berufsbildner/innen können auch Fachkräfte der Dienststelle beauftragen, den Lernenden einen Teil der beruflichen Praxis zu vermitteln (Praxisbildner/innen). Als Fachkraft gilt, wer über eine abgeschlossene berufliche Grundbildung im Fachbereich oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. Verantwortlich bleiben jedoch die Berufsbildner/innen.

Die Lernenden werden während ihrer Lehrzeit in vielen Fällen bei verschiedenen Praxisbildenden arbeiten. Die für die praktische Ausbildung zuständige Person ist dann in einer Vorgesetztenrolle und die Lernenden sind verpflichtet, die Weisungen ihrer jeweiligen Vorgesetzten zu befolgen. Dazu gehören: Einhaltung der Arbeitszeit, Rücksprache betreffend Ferien- und Urlaubsbezug, Abmeldung bei Krankheit, sorgfältige Durchführung der aufgetragenen Arbeiten, sachgemässe Handhabung der Apparaturen usw.

Berufsfachschule

Die Berufsfachschule vermittelt die schulische Bildung gemäss Bildungsverordnung. Daneben hat sie einen eigenständigen Bildungsauftrag. Im berufskundlichen Unterricht wird vor allem der theoretische Teil des zu erlernenden Berufs vermittelt. Im allgemeinbildenden Unterricht werden Inhalte thematisiert, die die Entfaltung der Persönlichkeit sowie die Bildung eigenständiger Meinungen fördern.
Der Besuch der Berufsfachschule ist für die Lernenden obligatorisch.

Branche öffentliche Verwaltung

Die Branche Öffentliche Verwaltung (ov-ap) ist eine anerkannte, akkreditierte Ausbildungs-und Prüfungsbranche. Sie ist für die Umsetzung der beruflichen Grundbildung Kaufmann/frau EFZ in der öffentlichen Verwaltung zuständig. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die regionalen üK-Organisationen zu unterstützen.

So legt die Branche die Inhalte und Rahmenbedingungen der überbetrieblichen Kurse, fest und prüft die Qualität des Unterrichts. Um diese Qualität sicherzustellen, haben die regionalen Organisationen die Möglichkeit von diversen Schulungsangeboten der Branche zu profitieren.

Personalamt

Das Personalamt wickelt zentral folgende Aufgaben für die Dienststellen, die Lernende ausbilden, ab:

  • Ausschreibung der gemeldeten Lehrstellen
  • Eröffnung des Personaldossiers
  • Meldung der zur Verfügung stehenden LEBO-Beträge
  • Archivieren der Personalakte (Dossier)

Koordinatorin Berufliche Grundbildung

Ansprechstelle, Beratung für Lernende und deren Verantwortliche

  • Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen
  • Suche nach Rotationsplätze
  • Probleme bei der Stellenbesetzung
  • Probleme während der Lehre

Leitung der verwaltungsinternen Berufsbildungskommission

Informationsfluss zur Branche öffentliche Verwaltung

Planung, Organisation und Administration der überbetrieblichen Kurse / QV-Kurse für die Kaufleute

Anlässe für Lernende

  • Einführungstag
  • Abschluss
  • Ausflug

Anlässe für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner

  • Tagung
  • Schulung

Bewilligung, Kontrolle und Abrechnung von Unterstützungs- und Fördermassnahmen

Verwaltungsinterne Berufsbildungskommission (VBK)

Die VBK setzt sich aus Vertreter/innen der Departemente, der AKSO, der soH, des ABMH und der Lernenden zusammen. Sie wird vom Koordinator der Beruflichen Grundbildung geleitet. Die Mitglieder der VBK treffen sich zu 3-4 Sitzungen pro Jahr und tauschen sich über kurz- und langfristige Projekte in der beruflichen Grundbildung aus.