Lernende beurteilen

Das Berufsbildungsgesetz BBG schreibt in Artikel 20 vor, dass sich die Verantwortlichen der Lehrbetriebe für den bestmöglichen Lernerfolg der Lernenden einsetzen und diesen periodisch überprüfen müssen. Abschnitt 7 der Bildungsverordnung weist darauf hin, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den Bildungsstand der lernenden Person festhält und mit ihr mindestens einmal pro Semester bespricht. Als Instrument dafür dient der Bildungsbericht (Pflicht). Es sollte für alle Berufsbildner/innen selbstverständlich sein, den Stand der Ausbildung auch ausserhalb des Bildungsberichts mit der lernenden Person zu besprechen. Unter Dokumente stehen Hinweise für die Gesprächsführung zur Verfügung.

Ablauf des Gesprächs bzw. Aufbau des Bildungsbericht

Mit dem Formular „Bildungsbericht“ des SDBB wird folgender Ablauf des Gesprächs vorgeschlagen:

Kompetenzen

Der Bildungsstand wird festgehalten. Beurteilt werden fachliche und methodische Aspekte, aber auch das Verhalten in der Gruppe und die Person selbst. Die für das Erlernen der einzelnen Berufe nötigen Kompetenzen sind im Abschnitt 2 der Bildungsverordnung aufgeführt. Werden die Anforderungen nur knapp oder ungenügend erfüllt, ist es wichtig, sofort aktiv den Ursachen nachzugehen und Massnahmen zu Verbesserung der Situation einzuleiten.