Dezember 2006

Die Kinder- und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek Solothurn und die Jugendbibliothek Olten empfehlen:

Weihnachtszeit und Engelsfedern

Weihnachtszeit und Engelsfedern

Heinlein, Sylvia: Weihnachtszeit und Engelsfedern. Ill. von Norbert Pautner. München: Pattloch, 2006. 91 S., geb., Fr. 18.20, ISBN 3-629-01352-X.

Dieses stimmungsvolle Weihnachtsbuch erzählt in 24 Kapiteln, hübsch illustriert, eine himmlische Festtags-Geschichte: Die Engel kommen kaum mehr nach mit der Arbeit, deshalb schicken sie einige Engelsfedern zur Erde. Die glücklichen Finder werden freundlich, höflich und betätigen sich als weihnächtliche Hilfsengel.

Ben, der die Adventszeit sehr mag, erlebt alltäglich viele Überraschungen.

Ab 8 Jahren.

Annemarie Geiser

Drei dicke Freunde feiern Weihnachten

Drei dicke Freunde feiern Weihnachten

Dietl, Erhard: Drei dicke Freunde feiern Weihnachten. Ill. von Erhard Dietl. Hamburg: Oetinger, 2006. 31 S., geb., Fr. 11.00.
ISBN 3-7891-1181-3.


Karola, Fips und Eduard gehen zusammen durch dick und dünn. Weihnachten steht vor der Tür, darum haben sie im Garten ein Iglu gebaut. Darin wollen sie das Weihnachtsfest feiern. Jeder hat etwas mitgebracht. Sie sitzen auf einer grünen Luftmatratze und bereiten sich vor.

Plötzlich hören sie ein Zischen. Sie stehen im Garten, als das Raumschiff landet. Aus diesem steigt der Weihnachtsmann und grüsst sie freundlich. Er jammert, dass das Raumschiff nicht richtig steuert. Müde setzt er sich in das Iglu und schläft einfach ein. Die drei Freunde packen die Gelegenheit und steigen in das Gefährt. Fips entdeckt den roten Knopf und drückt daran. Das Raumschiff hebt ab und fliegt über die Dächer der Stadt. Dabei geht einiges schief. Am Abend kann das Fest trotzdem gefeiert werden.

Eine moderne Weihnachtsgeschichte für die Unterstufe, mit vielen farbigen Bildern, zum Vorlesen und Selberlesen.

Ab 6 Jahren.

Giovanna Käppeli

Eine Laterne für den Nikolaus

Eine Laterne für den Nikolaus

Schorno, Anita: Eine Laterne für den Nikolaus. Ill. von Eugen Sopko. Gossau Zürich: Nord-Süd, 2006., geb., Fr. 14.80,
ISBN 978-3-314-01346-1.


Der Nikolaus kann sich dieses Jahr gar nicht richtig auf den Besuch bei den Kindern freuen. Sein Gehilfe ist krank. Deshalb macht er sich Sorgen, ob der Esel den Weg durch den finsteren Wald findet, wenn niemand mit der Laterne leuchtet. Dies klagt er seinem Kater. Dieser erzählt es besorgt den Waldtieren. Fuchs, Hase, Maus, Kater und Eule wollen dem Nikolaus helfen. Gemeinsam finden sie eine wunderbare Lösung.

Eine einfühlsame Geschichte, bei der das Miteinander im Vordergrund steht. Die stimmungsvollen Bilder sind in zarten, warmen Tönen gemalt. Ideal zum Vorlesen oder Erzählen. Das Kleinformat (H 23cm, B 17cm) erweist sich beim Lesen als sehr praktisch.

Ab 4 Jahren.

Cornelia Rothenbühler

Stille Nacht, heimliche Nacht

Stille Nacht, heimliche Nacht

Geras, Adèle: Stille Nacht, heimliche Nacht. A. d. Engl. von Brigitte Jakobeit. Hamburg: Carlsen, 2006. 174 S., geb.,
Fr. 22.70, ISBN 3-551-58152-5.


Auf einem abgelegenen englischen Landsitz versammeln sich die von überall her angereisten Mitglieder der Familie Golden zur jedes Jahr gleich zelebrierten Weihnachtsfeier. Regie führt Grossmutter Irene Golden, eine pensionierte Opernsängerin. Doch dieses Jahr ist alles anders: Das Golden House, der Familien-Landsitz, wird eingeschneit, von der Umwelt abgeschnitten, das Telefon funktioniert nicht mehr. Aber die dicke Schneedecke kann die vielen ungewöhnlichen Geheimnisse, welche die zahlreichen Familienmitglieder bis heute voreinander verbargen, nicht länger zudecken...

Stimmungsvoll erzählt diese ganz spezielle Weihnachtsgeschichte von drei Tagen im Leben eines Familien-Clans, welche das Leben aller entscheidend verändern werden.

Ab 13 Jahren.

Annemarie Geiser

Überraschung für den Nikolaus

Überraschung für den Nikolaus

Limoni, Marc: Überraschung für den Nikolaus. Ill. von Eleni Zabini. Freiburg: Kerle bei Herder, 2006., geb., Fr. 23.60,
ISBN 3-451-70678-4.


Der Nikolaus und der mürrische Knecht Ruprecht machen sich auf den Weg nach Andelsbach. Sie sind aber sehr enttäuscht, als sie dort keine Kinder antreffen, welchen sie ihre Geschenke abgeben können. Sie hören aber immer wieder ein Glöcklein und riechen den Duft von Lebkuchen und Bratäpfeln. Sie folgen beidem, bis sie zu einem Heuboden kommen.

Dort öffnet sich plötzlich eine Luke und die beiden fallen direkt auf ein Heusofa. Dann erleuchten viele kleine Lichter und vor Nikolaus und Knecht Ruprecht stehen zwölf Kinder und singen. Die Kinder haben für Nikolaus und Knecht Ruprecht etwas gebastelt und die Eltern bringen Lebkuchen und Bratäpfel. Der Nikolaus hat so etwas noch nie erlebt und freut sich sehr, sogar Knecht Ruprecht wird es warm ums Herz. Sie verteilen ihre feinen Sachen in die Stiefel der Kinder.

Speziell an diesen schönen Illustrationen ist der samtweiche Mantel den der Nikolaus trägt. Auf jeder Seite ist er kuschelweich fühlbar!

Ab 5 Jahren.

Karin Scheppler

Das allerschönste Weihnachtsgeschenk

Das allerschönste Weihnachtsgeschenk

Kunnas, Mauri: Das allerschönste Weihnachtsgeschenk. Ill. von Tarja Kunnas. A. d. Finn. von Nina Schindler. Hamburg: Oetinger, 2006., geb., Fr. 23.50, ISBN 3-7891-6789-4.

Es war einige Tage vor Weihnachten. In Pfotenhausen wurden die letzten Geschenke eingekauft. Im Kaufhaus Simon ging es eifrig zu. Man hatte viel zu tun. Herr Böckel, ein reicher Mann im Dorf, war auch unterwegs und kaufte alles Mögliche für sich und seine Familie ein. Vor allem wollte er seinen einzigen Sohn Paul grosszügig beschenken.

Paul war ein netter Kerl. Seine Schulkollegen mochten ihn gut. Schade, dass er oft ruhig und traurig war. Er freute sich nie, wenn er beschenkt wurde. Vater und Mutter Böckel wussten nicht warum.

Der Weihnachtsabend war da. Vor der Haustüre standen Lastwagen mit einer Riesenmenge Geschenke. Paul hatte keine Lust alle Geschenke auszupacken, so blieb ein ganzer Lastwagen über Nacht noch voll. Am anderen Tag kam die Überraschung. Nicht nur Paul staunte, sondern ganz Pfotenhausen. Es wurde ein tolles Weihnachtsfest für alle und endlich freute sich auch Paul.

Der Inhalt der Geschichte zeigt eine Wahrheit auf, dass auch einfache Gaben sehr viel Freude bereiten können.

Ab 6 Jahren.

Giovanna Käppeli