Dezember 2004

Kinder- und Jugendmedien Aargau/Solothurn empfehlen:

Nick Nase und die verschwundene Weihnachskarte

Nick Nase und die verschwundene Weihnachskarte

Weinman Sharmat, Marjorie: Nick Nase und die verschwundene Weihnachtskarte. Ill. von Detlef Kersten Ravensburg: Ravensburger, 2003. 53 S., geb., Fr. 12.90. (Der blaue Rabe).

Nick Nase, der grosse Detektiv, muss die verschwundene Weihnachtskarte von Django, Ninas Hund, finden. Mit der Hilfe seines Hundes Schnuffel und durch genaues Überlegen, gelingt es ihm, auch diesen verzwickten Fall zu lösen.

Die gut lesbare Schrift und einfache Satzstrukturen erleichtern das Lesen dieses vergnüglichen Krimis für Erstleser. Viele farbige Bilder lockern den Text auf.

Noch 24 Lieder bis Weihnachten

Noch 24 Lieder bis Wheinachten

Noch 24 Lieder bis Weihnachten. Ill. von Marina Rachner. Esslingen: Esslinger, 2003. 61 S., geb., Fr. 25.80.

"Noch 24 Lieder bis Weihnachten" ist ein Liederbuch und Adventskalender in einem.

Das wunderschön illustrierte Bilderbuch lädt im Advent dazu ein, jeden Tag ein neues Lied zu singen.

Die Sammlung besteht aus den bekanntesten und belieb-
testen Winter-, Advents- und Weihnachtsliedern. Diese sind mit Notensätzen und Gitarrengriffen ergänzt und können so wunderbar begleitet werden.

Um die Vorweihnachtszeit feierlich zu gestalten, nimmt man dieses stimmungsvolle Bilderbuch sicher gerne wieder alle Jahre hervor.

Das Geheimnis des Sterns

Das Geheimis des Sterns

Hol, Coby / Gräfin Schönfeldt, Sibyl: Das Geheimnis des Sterns. Die Weihnachtsgeschichte. Wien: Kerle bei Herder, 2003. Unpag., geb., Fr. 21.10.

Maria und Josef folgen dem Stern, um einen Platz zum Übernachten zu finden. Als in dem einfachen Stall das Jesus-Kind geboren wird verkündet ein Engel die frohe Botschaft und auch die Hirten folgen dem Stern, der ihnen den Weg zum Stall weist. Die drei Könige sind schon längere Zeit unterwegs, tagsüber ruhen sie sich aus, nachts folgen sie dem geheimnisvollen Stern. Sie sind ganz überrascht, als er sie zu diesem Stall bringt...

Die Weihnachtsgeschichte wird traditionell und ohne Schnörkel erzählt. Sie ist mit feinen Collagen aus verschiedenen Papieren illustriert. Wer am heiligen Abend die Weihnachtsgeschich-te nicht nur vorlesen, sondern auch zeigen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.

Warten auf Weihnachten

Warten auf Weihnachten

Klein, Susanne: Warten auf Weihnachten, 24 Ge-
schichten bis zum Heiligabend. Ill. von Susann Opel-Götz. Hamburg: Friedrich Oetinger, 2003. 182 S., geb., Fr. 22.70.


Bekannte und neue Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen von so bekannten Autorinnen und Autoren wie Kirsten Boie, Erich Kästner oder Astrid Lindgren. Besinnliche und nachdenkliche Texte wechseln sich ab mit heiteren und solchen zum Schmunzeln. Erzählt werden vor allem Geschichten abseits vom üblichen Weihnachtsrummel.

Eine interessante Sammlung, die allen ermöglicht, eine Lieblingserzählung herauszupicken und sich Gedanken zu machen über den Sinn und Zweck dieser "Heiligen Zeit".

In gut lesbarer Schrift und Sprache, mit gefühlvollen, ausdruckstarken farbigen Illustrationen und Quellennachweisen.

Der dritte Weihnachtsmann

Der dritte Weihnachtsmann

Hänel, Wolfram: Der dritte Weihnachtsmann. Ill. von Birgit Schössow und Klaus Benner. München: Omni-
bus, 2003. Unpag., geb., Fr. 15.90.


Der Weihnachtsbaum von Familie Millowski ist verschwun-
den. Milli und seine Freundin Panik haben ihren Schulkolle-
gen Tassilo und merkwürdige Weihnachtsmänner beob-
achtet. Sie kommen so einer Bande von Dealern auf die Spur.

Je zwei Seiten des Buches sind aneinander befestigt und müssen vor dem Lesen aufgeschnitten werden, das macht die Adventskalender-Geschichte geheimnisvoll. Jedes Kapitel hört im spannendsten Moment auf, so freut sich der Leser schon auf den nächsten Tag. Die Kapitel sind sehr kurz und in einer witzigen, frechen Sprache geschrieben. Doppelseitige Schwarz-weiss-Bilder lockern den Text auf.

Nikolaus und Jonas mit der Taube

Nikolaus und Jonas mit der Taube

Fährmann, Willi / Mirtschin, Jutta (Ill.): Nikolaus und Jonas mit der Taube. Würzburg: Echter, 2003. Unpag., geb., Fr. 22.70.

Die Legende vom Bischof Nikolaus wird mit einer zweiten Hauptperson erzählt. Jonas mit der Taube glaubt Bischof Nikolaus vorbehaltlos, als er sagt, die Ladung aus dem Schiff würde nicht geringer werden. Das genau abgewogene Korn des Kaisers solle der grossen Hungersnot in Myra ein Ende machen. Dieses Wunder geschieht auch. Im Schiffsbauch nimmt das Korn nicht ab.

Ein schönes Zeugnis des Glaubens. Die ausdrucksstarken Illustrationen sind in warmen Tönen gehalten und passen sehr gut zu dieser vorweihnächtlichen Geschichte.