Überbetriebliche Kurse - üK

In den überbetrieblichen Kursen wird ergänzend zur Ausbildung im Betrieb und der Berufsfachschule, der Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten vermittelt.

Träger der überbetrieblichen Kurszentren sind in der Regel die Berufsverbände. Finanziert werden die überbetrieblichen Kurse durch Kursgelder der Lehrbetriebe, Beiträge der öffentlichen Hand und der Berufsverbände.

Der Besuch der überbetrieblichen Kurse ist für die Lernenden obligatorisch. Den Lernenden dürfen durch den Besuch des überbetrieblichen Kurses keine zusätzlichen Kosten erwachsen. Kursgelder und allfällige Nebenkosten dürfen nicht auf die Lernenden oder deren gesetzliche Vertretungen abgewälzt werden.

Die Dauer sowie die Lerninhalte sind in der Bildungsverordnung oder im Bildungsplan des entsprechenden Berufes definiert.

Die Finanzierung der überbetrieblichen Kurse erfolgt durch die Organisation der Arbeitswelt (OdA), die Lehrbetriebe und den Kanton. Die Organisation der Arbeitswelt stellt dem Lehrbetrieb einen Kursbeitrag in Rechnung.