Sextortion

Was passiert bei «Sextortion»?

Es beginnt meistens damit, dass eine unbekannte Frau via Social Media (Facebook) Kontakt aufnimmt. Dabei sind die bevorzugten Zielpersonen junge Männer. Als nächsten Schritt will die unbekannte Frau den Kontakt auf «Skype» oder eine andere Form von Video-Telefonie verschieben. Die unbekannte entblösst sich vor der Webcam und fordert den Mann auf, sexuellen Handlungen vorzunehmen. Diese Handlungen werden aufgezeichnet und das Material später zur Erpressung genutzt.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand (auch eine bekannten oder befreundeten Person) auffordert, erotisches Bild- und Videomaterial von sich zu schicken oder vor der Webcam sexuellen Handlungen vorzunehmen. Sie können nicht wissen, was die Person im Schilde führt.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn nur Ihre Webcam funktioniert, jene des Gegenübers aber nicht.
  • Falls Sie es trotzdem machen, sollte nie Gesicht und Körper gleichzeitig im Bild sichtbar sein.

Was tun, wenn Sie betroffen sind?

  • Bei Geldforderungen Kontakt sofort abbrechen!
  • NIE Geld überweisen!
  • Wenden Sie sich an den Anbieter der Plattform. Der Anbieter kann die Bilder löschen!
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie dazu Beweise (Printscreen von Chat, Verbindungsdaten, Mails usw.)

Fake-Sextortion

Eine weitere Betrugsmasche ist das sogenannte Fake-Sextortion. Dabei behaupten die Erpresser, Zugang zu Computer und Webcam zu haben und drohen damit, Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt zu veröffentlichen. Typischerweise wird die Bezahlung eines Lösegelds in Bitcoins gefordert. Als Fake wird diese Form betitelt, da es sich um einen Bluff handelt und keine kompromittierenden Bilder existieren.

Helfen Sie mit, diese Masche zu stoppen und zahlen Sie kein Lösegeld. Auf der Webseite www.stop-sextortion.ch finden Sie weitere Informationen und können Fake-Sextortion E-Mails melden.

...und so läuft «Sextortion» ab