Grenzgänger – EU-27/EFTA

Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus einem Mitgliedstaat der EU-27/EFTA, die in der Schweiz eine Stelle antreten, erhalten eine Grenzgängerbewilligung, wenn die Dauer ihrer Erwerbstätigkeit drei Monate überschreitet. Ansonsten sind sie im Meldeverfahren zu regeln.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die sich während der Woche in der Schweiz aufhalten, haben sich an ihrem Aufenthaltsort bei der zuständigen kommunalen Behörde zu melden. Personen mit einer Grenzgängerbewilligung müssen mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnort im Ausland zurückkehren.

Es gelten keine Grenzzonen mehr, weder in der Schweiz noch im Ausland. Sobald diese Personen sich auf dem Gebiet eines EU- oder EFTA-Staates aufhalten, können sie aufgrund dieser Tatsache in der ganzen Schweiz einer selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Ein Voraufenthalt in der Grenzzone des Nachbarstaates ist nicht mehr vorgeschrieben.

Alle Änderungen betreffend Arbeitgeber, Sitz des Unternehmens, Berufsadresse oder Auslandadresse müssen der am Arbeitsort für die Ausstellung des Grenzgängerausweises zuständigen Behörde gemeldet werden.