Erwerbstätigkeit während dem Studium

Aus- und Weiterbildung mit Nebenerwerb

Personen, die an einer Hochschule oder Fachhochschule in der Schweiz eine Aus- oder Weiterbildung absolvieren, kann die Aufnahme einer Nebenerwerbstätigkeit frühestens nach sechs Monaten bewilligt werden, wenn die Ausbildung der Hauptzweck des Aufenthaltes bleibt.

Die Lehranstalt muss bestätigen, dass mit der Aufnahme einer Nebenbeschäftigung das Studium nicht verzögert wird. Die Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden bei Aus- und Weiterbildung ist begrenzt; sie darf 15 Stunden pro Woche während des Semesters nicht überschreiten. Sofern die Lehranstalten ihr schriftliches Einverständnis geben, kann während der Semesterferien eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit bewilligt werden.

Ausbildung mit obligatorischem Praktikum

Das Praktikum in einem Betrieb muss gemäss Schul- oder Studienprogramm obligatorisch sein und darf die Hälfte der gesamten Ausbildung nicht überschreiten. Dem Gesuch ist u.a. ein ausführliches Ausbildungsprogramm beizulegen.

Erwerbstätigkeit nach dem Studium

Nach abgeschlossenem Studium kann eine Erwerbstätigkeit bewilligt werden, wenn ein hohes wirtschaftliches oder wissenschaftliches Interesse besteht. In Frage kommen Ausländerinnen und Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss in Bereichen, in denen sie ihre erworbenen Fähigkeiten auf hohem Niveau ausüben können und in denen nicht bereits ein genügendes Arbeitskräfteangebot besteht. Es erfolgt keine Prüfung des Inländervorrangs.