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Fisch aus dem Offenverkauf nach Ostern – alle Proben waren in Ordnung

  • 26.05.2017
  • Erstellt von Lebensmittelkontrolle

Im 2016 wurden Fische aus dem Offenverkauf jeweils vor den Festtagen Ostern und Pfingsten untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Fische von guter Qualität verkauft wurden. Dieses Jahr interessierte uns, wie die Qualität von frischem Fisch nach den Festtagen aussieht.

Anzahl untersuchte Proben: 12                                         zu beanstanden: 0 (0%)

Im 2016 wurden Fische aus dem Offenverkauf jeweils vor den Festtagen Ostern und Pfingsten untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Fische von guter Qualität verkauft wurden. Dieses Jahr interessierte uns, wie die Qualität von frischem Fisch nach den Festtagen aussieht.

Frischegrad von Fisch: Fischeiweisse werden durch mikrobiologische Prozesse abgebaut, sobald ein Fisch stirbt. Durch diese Prozesse wird eine Reihe von flüchtigen Stickstoff-Basen wie Trimethylamin, Ammoniak, Histamin, Putrescin oder Cadaverin gebildet. Diese Substanzen tragen zum typischen "Fisch-Geruch" bei, der stärker wird, je länger der Fisch tot ist. Als "Frische-Indikator" besonders interessant ist der Gesamtgehalt an flüchtigen Stickstoff-Basen (total volatile nitrogenous bases - TVB-N), der in dieser Untersuchung analysiert wurde.

Schwermetalle: In Raubfischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, akkumulieren nicht abbaubare Substanzen, wie z.B. die Schwermetalle Quecksilber, Cadmium oder Blei.

Ergebnisse

Die TVB-N-Werte geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Der untersuchte Fisch war in allen Fällen frisch. Auch Schwermetalle wurden nur unter den entsprechenden Grenzwerten nachgewiesen. Die untersuchten Proben zeigen, dass die verkauften Fische frisch sind und den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.