Borreliose

Erreger der Borreliose oder Lyme-Krankheit ist das Bakterium Borrelia burgdorferi. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Zecken. Das Risikogebiet für Borreliose betrifft fast die gesamte Schweiz unterhalb von 1’500 Metern Höhe. Stellenweise sind bis zu 50% der Zecken Träger von Borrelien. Diese Borrelien-Bakterien können eine örtliche Rötung an der Stichstelle auslösen, die sich ausdehnt und ringförmig wird (Erythema migrans), und innerhalb von Tagen bis Wochen wieder verschwindet. Bei einem Teil der Erkrankten kommt es nach Wochen, Monaten oder gar Jahren zu einem zweiten Stadium, während dem Gelenke, die Haut, das Nervensystem und selten das Herz befallen werden können. Unerkannt oder ungenügend behandelt, können sich als Folge einer Borreliose bleibende Behinderungen ergeben.

Die Borreliose ist mit Antibiotika behandelbar, es existiert aber keine Impfung. Daher müssen sich all jene, welche gegen die FSME geimpft sind, genauso vor Zeckenbefall schützen wie Ungeimpfte.