Zecken

Zecken werden wissenschaftlich zu den Spinnentieren gezählt; es handelt sich also nicht um Insekten. Damit Zecken wachsen und sich vermehren können, brauchen sie Blut, das sie bei Mensch und Tier saugen. Mit ihrem Rüssel können sie unbemerkt in die Haut stechen und Blut abzapfen. Sie leben im Unterholz, aber auch im Gras und heften sich an vorbeigehenden Menschen oder Tieren an. Gefährlich sind sie nicht, weil sie Blut saugen, sondern weil sie beim Saugakt Krankheiten übertragen können. Die beiden wichtigsten Krankheiten sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME; „Zeckenenzephalitis“) und die Borreliose. Daneben gibt es weitere, seltenere Krankheiten, die bei Zeckenstichen übertragen werden können (z.B. Tularämie, Rickettsiose, Babesiose).

Zeckenaktivitäts-Karten Kanton Solothurn

Das Gesundheitsamt des Kantons Solothurn stellt im Internet neu Zeckenaktivitäts-Karte zur Verfügung. Die Karten weisen eine hohe Auflösung auf und sind anwenderfreundlich.

Frühsommer-Meningoenzephalitis - FSME

Die FSME ist eine durch Viren verursachte Erkrankung und kann deshalb nicht mit Antibiotika behandelt werden; hingegen existiert eine Impfung, die sicher und wirksam ist.

Borreliose

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit und kann mit Antibiotika behandelt werden. Im Gegensatz zur FSME gibt es aber keine Impfung, die vor Borreliose schützt.

Wie kann man sich vor einem Zeckenstich schützen?

Zeckenstiche können gesundheitsgefährdend sein. Doch es gibt einfache Schutzmassnahmen.

Zecken-App

Zur Vorbeugung von Zeckenstichen und zu ihrer richtigen Behandlung haben Forscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil mit Unterstützung des BAG, eine Präventions-App "Zecke" entwickelt.