Substitutionstherapien

Alle Substitutionsbehandlungen sind bewilligungspflichtig.
Das heisst, dass jede Abhängigkeit, die mit einer abhängigkeitserzeugenden Substanz behandelt wird, bewilligt werden muss. Behandlungen mit Cannabis oder Heroin benötigen eine Bewilligung vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Für die Verschreibung, Abgabe und Verabreichung von Betäubungsmitteln zur Behandlung von betäubungsmittelabhängigen Personen besteht gemäss Art. 3e Abs. 1 des Betäubungsmittelgesetztes (BetmG) eine Bewilligungspflicht. Es werden Einzelbewilligungen an die behandelnden Ärztinnen/Ärzte oder Apothekerinnen/Apotheker ausgestellt, lautend auf den Patientennamen. Benzodiazepine unterliegen als psychotrope Stoffe gemäss dem Betäubungsmittelgesetz den gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie die Betäubungsmittel.

Methadon nimmt in der Substitution die führende Rolle ein. Buprenorphin und Heroin, das im Rahmen der vom BAG beaufsichtigten "Heroingestützten Behandlung" in zwei Zentren (Olten, Solothurn)  und in den Untersuchungsgefängnissen (Olten, Solothurn) abgegeben wird, erweitern die Möglichkeiten.

Stationäre Angebote finden Sie auf der Spitalliste Psychiatrie und ambulante Angebote bei den psychiatrischen Diensten der Solothurner Spitäler AG.

Die Unterlagen zu den Beiträgen Suchtseminar finden Sie hier.