Akkreditierung und Aufsicht

Die Akkreditierung dient der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der sozialhilferechtlichen Arbeitsmarktintegrationsprogramme sowie der Gleichbehandlung aller Anbietenden. Sie gibt den Sozialregionen eine verlässliche Orientierung über die Qualität der verschiedenen Anbietenden sowie eine verbesserte Transparenz über die unterschiedlichen Angebote.

Sistierung von Akkreditierungsgesuchen

Aktuell sind alle Akkreditierungen von neuen Anbiedenden von sozialhilferechtlichen Arbeitsmarktintegrationsangeboten sistiert. Das gilt für alle  Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramme. D.h., dass vorläufig keine zusätzlichen Organisationen akkreditiert werden. Davon nicht betroffen sind Neuentwicklungen von Angeboten bereits akkreditierter Anbieter. Detaillierte Informationen zur Sistierung entnehmen Sie dem Schreiben «Brief Angebotsplanung und Sistierung».

Liste der akkreditierten Anbietenden

Die akkreditierten Anbietenden von sozialhilferechtlichen Arbeitsmarktintegrationsprogrammen werden auf einer Liste geführt. Die Liste wird regelmässig aktualisiert und dient den Sozialregionen als Instrument, um passgenau zuweisen zu können und dadurch eine hohe Zuweisungsqualität zu gewährleisten.

Angebote ohne Akkreditierung

Die Leistungen von Anbietenden, die keine Akkreditierung für Angebote im Rahmen der sozialhilferechtlichen Arbeitsmarktintegration haben, können von den zuweisenden Sozialregionen nicht im kantonalen Lastenausgleich der Sozialhilfe  bzw. über die Asylrechnung abgerechnet werden. Die Gemeinden können diese Angebote jedoch auf eigene Kosten nutzen.

Aufsicht

Beaufsichtigt werden alle akkreditierten Anbietenden von sozialhilferechtlichen Arbeitsmarktintegrationsprogrammen. Ziel der Aufsicht ist, Erkenntnisse über die Qualität der Programme und deren Weiterentwicklung zu gewinnen sowie die Zusammenarbeit zwischen den zuweisenden Stellen, den akkreditierten Anbietenden und dem ASO zu optimieren.

Aufsichtsbesuche

Aufsichtsbesuche bei akkreditierten Anbietenden werden in der Regel ein Jahr nach der Akkreditierung und danach alle zwei bis drei Jahre durchgeführt. Die Aufsichtsbesuche basieren auf einer Selbstdeklaration der Anbietenden und beinhalten Gespräche mit der Geschäftsleitung, Mitarbeitenden und Teilnehmenden, Dossierprüfung und Dokumentenstudium sowie punktuelle Besichtigung der Räumlichkeiten und Infrastruktur.