Suchtprävention

Integrales Suchtpräventionsprogramm 2018 - 2021 (ISPP)

Das Integrale Suchtpräventionsprogramm schliesst verschiedene Substanzen (Tabak, Alkohol, illegale Drogen etc.) und Verhaltensweisen (bspw. Spielsucht), die potentiell süchtig machen, mit ein. Das Programm berücksichtigt möglichst alle gesellschaftlichen Bereiche, die Einfluss auf die Gesundheit der Menschen haben können.

Neuausrichtung
Gesteuert wird das Integrale Suchtpräventionsprogramm mit einem integralen Ansatz. Die Suchtprävention ist neu substanz- und suchtformübergreifend ausgestaltet und richtet sich primär an Lebensphasen und Zielgruppen aus. Durch diese Ausrichtung soll die Erreichung der Zielgruppen verbessert, die Koordination von Angeboten erleichtert und die Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht werden.
Die Neuausrichtung der Suchtprävention führt weg von bisherigen substanzspezifischen hin zu einer Steuerung nach Lebensphasen.

Vier Ebenen
Massnahmen im Integralen Suchtpräventionsprogramm werden auf den vier Ebenen «Interventionen», «Policy», «Vernetzung» und «Öffentlichkeitsarbeit» umgesetzt.

  • Interventionen: Der Kanton setzt den Schwerpunkt auf das Verbreiten, Kombinieren und Verankern von Projekten.
  • Policy: In dieser Ebene sollen kantonale und kommunale Strukturen nachhaltig gestaltet werden, um damit der Bevölkerung einen gesunden Lebensstil zu ermöglichen.
  • Vernetzung: Das Ziel dieser Ebene ist die Bildung eines Netzwerkes im Bereich Sucht sowie Gesundheitsförderung und Prävention. Die Vernetzungsarbeit erfolgt innerhalb des Departements des Kantons, mit den Gemeinden und auch national mit anderen Kantonen und Institutionen.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Diese Ebene umfasst u.a. die Sensibilisierung der Bevölkerung.

Auf www.hebsorg.ch sind alle Projekte und Angebote im Kanton Solothurn aufgeführt.

Die Dokumente zum Kantonalen Suchtpräventionsprogramm (inkl. Angebotsübersicht) finden Sie auf der rechten Seite unter «Grundlagen».