Fonds

Alkoholzehntel

Gemäss Art. 43 ff. des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1932 über die gebrannten Wasser (Alkoholgesetz; SR 680) geht der Reinertrag der Eidgenössischen Alkoholverwaltung zu 90 Prozent an den Bund und zu 10 Prozent an die Kantone. Diese Mittel sind nach Art. 45 des Alkoholgesetzes zweckbestimmt zur Bekämpfung des Alkoholismus, des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs in ihren Ursachen und Wirkungen zu verwenden.
Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 15. September 2009 das Verwaltungsreglement über die Verwendung des Alkoholzehntel verabschiedet, welches seit 1. Januar 2010 in Kraft ist.

Fonds für die Prävention und Bekämpfung von Spielsucht

Gemäss Art. 18 der interkantonalen Vereinbarung über die Aufsicht sowie die Bewilligung und Ertragsverwendung von interkantonal oder gesamtschweizerisch durchgeführten Lotterien und Wetten vom 7. Januar 2005 (interkantonale Vereinbarung, IVLW) leisten die Lotterie- und Wettunternehmen den Kantonen eine Abgabe von 0,5 % der Bruttospielerträge. Diese Abgaben sind zweckgebunden und müssen zur Prävention und Spielsuchtbekämpfung eingesetzt werden.

Zur Verwaltung dieser Gelder wurde der kantonale Fonds für die Prävention und Bekämpfung der Spielsucht errichtet. Diese Mittel sind zweckgebunden einzusetzen gemäss dem Verwaltungsreglement über den Fonds für die Prävention und die Bekämpfung der Spielsucht.