Schulprojekt "Aufklärung statt Ausgrenzung"

Der Verein Trialog und Antistigma Schweiz bietet mit diesem Projekt Schulen und somit Jugendlichen ab der 3. Oberstufe an, während vier Lektionen mehr über psychische Erkrankungen zu erfahren. Dies durch eine psychiatrische Fachperson, eine ehemals Betroffene und einer/einem Angehörigen. Ziel der Intervention ist die Sensibilisierung der jungen Menschen für psychische Beeinträchtigungen. Durch den direkten Kontakt mit einer betroffenen Person lernen die Jugendlichen, Ängste und Vorurteile abzubauen und erfahren gleichzeitig, was man tun kann, damit die eigene Psyche im Gleichgewicht bleibt.
Ebenso erfahren sie, wie sie allenfalls betroffene Kolleginnen und Kollegen unterstützen können, Hilfe anzunehmen. Dies hat einen Früherkennungs-Charakter und sensibilisiert Jugendliche, Lehrpersonen sowie Eltern, der psychischen Gesundheit von Heranwachsenden mehr Sorge zu tragen.

Zielgruppen

  • Lehrpersonen / Schulsozialarbeitende
  • Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse / Schüler in Berufsschulen und Kantonsschulen
  • Veranstaltung mit Eltern

Ziele

  • Aufklärung durch einen fachlichen Input zu einem der Krankheitsbilder Depressionen, Schizophrenie, Anorexie, Bulimie, Binge Eating etc.
  • Berührbarkeit durch die Erfahrungsberichte ehemals Betroffener und Angehöriger
  • Vermittlung von Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Erweiterung persönlicher und sozialer Kompetenzen

Inhalte/Methoden

Trialogische Unterrichtsgestaltung mit einer Fachperson, einer Betroffenen und einer Angehörigen zum ganzheitlichen Verständnis des Krankheitsbildes

Zeitrahmen

4 Lektionen (3,5 Stunden)

Kursort

in Schulen, Ausbildungsinstitutionen / beim Veranstalter

Kosten

Der Kanton Solothurn übernimmt die Hälfte der Kosten pro Schulbesuch.

Kontakt
Heidi Schenker, Verein Trialog & AntiStigma Schweiz, Oberdorf SO
079 475 43 69 / aktuar@trialog-antistigma.ch