Einbürgerung

Zwischen dem Amt für soziale Sicherheit – Oberämter und dem Amt für Gemeinden (AGEM) besteht über die Erhebungen im Einbürgerungsverfahren von ausländischen Staatsangehörigen eine Leistungsvereinbarung.  

 

Grundlage 

Die Abteilung Bürgerrecht des AGEM leitet das Verfahren zum Erwerb des Kantonsbürgerrechtes durch Einbürgerung. Die Rechtsgrundlagen dafür sind:

  • Das Bundesgesetz über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts vom 29. September 1952 (BüG; SR 141.0),
  • Das kantonale Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht vom 6. Juni 1993 (kBüG; BGS 112.11),
  • Die Vollzugsverordnung zum Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht vom 4. Dezember 2006 (kBüGV; BGS 112.12).

Nach Artikel 37 BüG hat der Kanton die Erhebungen durchzuführen, die für die Beurteilung der Einbürgerungsvoraussetzungen der ausländischen Bürgerrechtsbewerber und –bewerberinnen nötig sind. Die Einbürgerungsvoraussetzungen für die ordentliche Einbürgerung sind in Art. 14 und 15 BüG und in §§ 14 f. kBüG aufgeführt, diejenigen für die erleichterte Einbürgerung in den Art. 26-28 BüG.

Das AGEM lässt die genannten Erhebungen durch die Oberämter durchführen. Die Oberämter erbringen nachstehende Leistungen:

  • Im Verfahren der ordentlichen Einbürgerung wird ein Gespräch mit dem Gesuchsteller oder der Gesuchstellerin aufgrund des von diesen ausgefüllten Fragebogens geführt, worauf die Ergebnisse in einem Bericht festgehalten werden.
  • Im Verfahren der erleichterten Einbürgerung werden insbesondere von Amtsstellen Auskünfte eingeholt, ein Gespräch geführt und ein Informationsbericht erstellt.

Für weiterführende Informationen zum Einbürgerungsverfahren, nutzen Sie nachstehenden Link: https://www.so.ch/verwaltung/volkswirtschaftsdepartement/amt-fuer-gemeinden/buergerrecht/