Gefährdung des Kindeswohls

Das Kindeswohl gilt als Leitmotiv in allen wesentlichen Fragen, die Betreuung, Erziehung und Bildung des Kindes betreffen. Es umfasst das gesamte Wohlergehen und die Entwicklung eines Kindes. Dazu gehören elementare Dinge wie ausreichende Ernährung und Versorgung, aber auch Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt sowie Liebe und Zuwendung.

Es gibt also keine klare Definition des Kindeswohls. Es ist vielmehr darauf abzustellen, was für ein Kind aufgrund seiner individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften in der gegebenen Situation das Beste ist. Jeder Fall ist folglich individuell zu prüfen und zu beurteilen.

Gefährdet wird das Kindeswohl insbesondere durch Vernachlässigung, körperliche oder psychische Misshandlung oder sexuellen Missbrauch.

Sollten sie von einer Kindeswohlgefährdung Kenntnis erhalten, können Sie diese der KESB melden.

Sind die Eltern in der Lage und bereit, selbst Lösungen zur Beseitigung der Kindeswohlgefährdung zu suchen, können sie sich an die Beratungsstelle des regionalen Sozialdienstes, an die Fachstelle kompass oder an andere Beratungsstellen wenden.

Nehmen die Eltern ihre Schutzpflichten nicht wahr, ordnet die KESB geeignete zivilrechtliche Kindesschutzmassnahmen an.

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