Kinder - und Jugendpolitik

Die Anlauf- und Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendfragen richtet sich nach den Empfehlungen der SODK, der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren. Diese geht von einer ganzheitlichen Betrachtung der Kinder- und Jugendpolitik aus, welche der Bundesrat in seiner Strategie definiert hat. Der Begriff Kinder- und Jugendpolitik umfasst dabei die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es um die Förderung, den Schutz und die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen. Diese drei Säulen bilden auch die Grundlage aus dem Leitbild Familie und Generationen vom Kanton aus dem Jahre 2009.
Die grundlegende Haltung der Lebenswelt- und Sozialraumorientierung benötigt immer wieder den Fokus auf die Betroffenen, die Kinder und Jugendlichen.

Das Bild ist ein Säulendiagramm mit drei Säulen: Förderung, Schutz, Partizipation. Unten an den drei Säulen befinden sich zwei Pfeile mit dem Text: Lebenswelt und Sozialraum.

Förderung

Es werden Rahmenbedingungen geschaffen, welche das Zusammenleben, das gesellschaftliche Engagement, die Kreativität und Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen fördern. Sie umfasst offene und verbandliche Jugendarbeit, aber auch Ferienpassangebote und Sportvereine. Das Feld ist sehr breit und vielfältig.

Schutz

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung. Zum Kinder- und Jugendschutz gehören unterstützende Angebote, Kriseninterventionen und alle Bemühungen, welche die Gefährdungsmomente für Kinder und Jugendliche vermindern und Schutzfaktoren stärken.

Partizipation

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf freie Meinungsäusserung, Anhörung und Beteiligung. Das gesellschaftliche Miteinander soll von ihnen mitgestaltet werden. Der Jugendpolittag als Beispiel der politischen Partizipation, der Einbezug von Schüler/innen in die Neugestaltung der Schulräume als anderes Beispiel der Mitwirkung.

Lebenswelt- und Sozialraumorientierung

Die Orientierung an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen stellt die realen Bedürfnisse in das Zentrum. Der Sozialraum ist dort, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten (Quartier, Schulplatz, andere geografische Räume oder digitale Räume wie Snapchat und ähnliches).

Im Kanton Solothurn

Der Kanton richtet seine Kinder- und Jugendpolitik nach diesen Grundrichtungen aus. Wir sind bestrebt die Kinder- und Jugendlichen, als wichtiger Teil unserer Gesellschaft, zu vertreten und ihnen eine Stimme zu geben. Die Gemeinden werden in ihrem Vorhaben dazu unterstützt.


In den Bereichen Prävention und Integration werden Kinder und Jugendliche ebenso spezifisch unterstützt und gefördert.