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Abschnitt Wehr Biberist bis Aare

Die Hochwasser 2005 und 2007 haben die erheblichen Schutzdefizite entlang der Emme zwischen dem Wehr Biberist und der Aare in Luterbach / Zuchwil deutlich aufgezeigt. Auch die kommunalen Gefahrenkarten belegen diese Defizite und bestätigen: Die Emme braucht mehr Platz. Der Flusslauf weist in diesem Teilstück zusätzliche Mängel auf: Verklausungsgefahr bei Brücken, ökologische Defizite wegen harten Uferverbauungen und Querschwellen. Der Kanton hat den Handlungsbedarf erkannt und das Bauprojekt „Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme“erarbeitet.

Im Oktober 2017 beginnen die Rodungen in Biberist und Derendingen

Im Frühling 2018 beginnen die Wasserbauarbeiten im vierten Abschnitt des Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojektes in Biberist und Derendingen. Dafür müssen bereit jetzt Rodungen durchgeführt werden. Betroffen sind knapp sieben Hektaren Wald entlang dem Gewässerlauf. Diese Arbeiten beginnen im Oktober 2017 und dauern bis Dezember 2017. Sie werden von Waldfachleuten mit grösstmöglicher Sorgfalt durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen müssen Wege zeitweise gesperrt und Spazierwege umgeleitet werden.

Laufende Arbeiten: Deponiesanierungen

Die Arbeiten für die Deponiesanierungen Rüti in Zuchwil, Schwarzweg in Derendingen und die Bioschlammdeponie in Biberist schreiten planmässig voran und sollten bis Ende 2017 abgeschlossen sein. .

Bei den Sanierungen wird das Aushubmaterial so weit möglich in die verschiedenen Abfallkategorien triagiert. Pro Tag werden bis 500 m3 Deponiematerial auf Grossdumper geladen und über temporäre Baupisten zum Hauptinstallationsplatz bei der Papieri Biberist geführt. Dort wird das Material weiter sortiert und je nach Abfallkategorie per Bahn (rund 60%) oder Lastwagen (rund 40%) in eine Aufbereitungsanlage, in die Verbrennung oder in eine überwachte Deponie geführt.
Nach dem Aushub der Deponien werden die Baugruben nicht wieder aufgefüllt, sondern mit provisorischen Dämmen und Uferverbauungen gesichert. Im Rahmen der nachfolgenden Wasserbauarbeiten entstehen dort Überflutungsflächen, die sich zu dynamisch geprägten Auen entwickeln werden.

Abschluss der Deponiesanierungen voraussichtlich Ende 2017

Deponie Rüti Zuchwil, Herbst 2017

Deponie Schwarzweg Derendingen, Herbst 2017

Deponie Schwarzweg Derendingen, flussaufwärts, Herbst 2017

Die Aushubarbeiten auf den Deponien schreiten voran

Aushub der Bioschlammdeponie Biberist

Aushub der Bioschlammdeponie Biberist

Aushubmaterial der Bioschlammdeponie Biberist

Aushub der Deponie Schwarzweg Derendingen

Aushub der Deponie Schwarzweg Derendingen

Deponie Schwarzweg: Damit weinger Staubwolken entstehen, wird die Baupiste regelmässig befeuchtet.

Deponie Schwarzweg: Damit weinger Staubwolken entstehen, wird die Baupiste regelmässig befeuchtet.

Aushubmaterial der Deponie Schwarzweg

Aushubmaterial der Deponie Schwarzweg

Die Aushubmaterialien werden auf dem Installationsplatz getrennt zwischengelagert und später mit der Bahn abtransportiert.

Aushub Deponie Rüti Zuchwil

Aushub Deponie Rüti Zuchwil

Aushub der Deponie Rüti Zuchwil

Aushub Deponie Rüti Zuchwil

Aushub der Deponie Rüti

Die Deponie Rüti grenzt an Siedlungen.

Aushub der Deponie Rüti

Aushub Deponie Rüti

Die Deponiesanierungen beginnen

Die Sanierungsarbeiten bei der Bioschlammdeponie können beginnen.

Der Baustellenverkehr erfolgt auf Baupisten im oder entlang dem Flusslauf.

Baupiste entlang dem Emmekanal. Hier wird dereinst der neue Schwarzweg entlangführen.

Die Rodungen bei der Deoponie Schwarzweg sind abgeschlossen.

Die Deponiesanierung Schwarzweg beginnt voraussichtlich im Mai 2017.

Baggermatratzen bei der Deponie Schwarzweg tragen zum Bodenschutz bei.

Mit Tensiometern wird die Befahrbarkeit des Bodens überwacht.

Entlang dem Projektperimeter informieren Baustellentafeln über die laufenden Arbeiten.

Bildergalerie Rodungen

Signalisationen vor Ort gewährleisten die Sicherheit.

Baum um Baum weicht.

Für die Rodungen stehen grosse Maschinen im Einsatz.

Häckseln und Verladen

In kurzer Zeit verschwinden grosse Asthaufen.

Das Holz wird zum Zwischenlager geführt.

Das Astmaterial wird später gehäckselt und abgeführt.

Holzlager

Bald kann mit dem Aushub der Deponien begonnen werden.

Auf diesem Trassee wird später die Baupiste entstehen.

Rückbau der ARA abgeschlossen

Am Tag der offenen Baustelle konnte die ehemalige ARA der Papieri Biberist zum letzten Mal besichtigt werden. Seither wurden die ARA und ihre Nebengebäude (Los 0) nach und nach zurückgebaut. Dabei wurde möglichst viel Material dem Recycling zugeführt.  Seit dem  10. Juni 2016 sind die Arbeiten abgeschlossen.

Bildergalerie zur Baustelle

Die Baustellenerschliessung erfolgt über die neue Kanalbrücke (Blick Richtung Zufahrt).

Sie ermöglicht die Zufahrt auch für schwere Maschinen.

Zuerst wird die ARA der Papieri Biberist zurückgebaut.

Stück für Stück werden die Klärbecken abgebrochen.

Beton-Armierungen

Nur noch wenige Zeugen der ARA (Blick Richtung Bioschlammdeponie).

Die Eternitplatten vom Maschinenmagazin werden sorgfältig gelöst und fachgerecht entsorgt.

Vom ehemaligen Maschinenmagazin bleiben nur noch wenige Bauabfälle zurück.

Der Bagger sammelt den Betonabbruch zusammen.

Die Betonbrocken werden zu Betongranulat gebrochen.

Verschmutzte Gebäude-Hinterfüllungen werden, wenn möglich, zu Recyclingkies aufbereitet.

Das Altmetall wird der Verwertung zugeführt.

Bildergalerie vom Spatenstich (8. April 2016)

Landammann Roland Fürst

Gemeindepräsidet Martin Blaser

Leuchtsteine für den Festakt

Der Steinwurf bringt das Projekt ins Rollen.

Projektleiter Roger Dürrenmatt

Leuchtsteine in der Emme

Projekt Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme genehmigt

Am 25. Januar 2016 hat der Regierungsrat den kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften genehmigt. Am 28. Februar 2016 stimmte das Solothurner Stimmvolk dem Verpflichtungskredit von brutto 73.6 Mio. Franken für dieses Emmeprojekt mit grosser Mehrheit zu. Nach Abzug der voraussichtlichen Beiträge von Bund, kantonalem Altlastenfonds, Gemeinden und Dritten verbleiben dem Kanton Solothurn Kosten in der Höhe von netto 18.8 Mio. Franken.