Hochwasserschutz Emme

Das Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt Emme teilt sich in den Abschnitt zwischen der Kantonsgrenze und dem Wehr in Biberist und dem Abschnitt vom Wehr Biberist bis zur Mündung in die Aare. Die geplanten Massnahmen verbessern den Hochwasserschutz und werten die Gewässerlandschaft für Natur und Mensch auf.

Hochwasserschutz- und Revitalisierung Emme, Wehr Biberist bis Aare

Das Projekt  wird den Hochwasserschutz entlang der Emme auch auf den letzten 4.8 km sicherstellen. Dazu wird die Abflusskapazität der Emme mit Aufweitungen des Flussbettes, mit Seitengerinnen und Überflutungsflächen vergrössert. Da dies alleine nicht genügt, werden Schutzbauten im Uferbereich, ausgestaltet als Dämme oder Mauern, erstellt. Bei den querenden Brücken sind Massnahmen vorgesehen, welche verhindern, dass sich Schwemmholz an den Brücken verfängt.

Die Massnahmen gewährleisten, dass bei einem Hochwasser, das durchschnittlich nur einmal in 100 Jahren auftritt (hundertjährliches Hochwasser HQ100), keine Schäden auftreten. Mit dem Projekt werden zugleich die Erholungswerte der Flusslandschaft für die Bevölkerung gesteigert und die Gewässerlebensräume aufgewertet. Mit dem Projekt werden zugleich drei sanierungsbedürftige Altlasten entlang der Emme ausgehoben und entsorgt.

Hochwasserschutz- und Revitalisierung Emme, Biberist - Gerlafingen

Die Bauarbeiten im oberen Abschnitt (Kantonsgrenze bis Wehr Biberist) schlossen Mitte 2012 ab. Die intensiven Regenereignisse im Juli / August 2014 zeigten: Der Hochwasserschutz bewährt sich.