Güllen mit Schleppschlauch

Beim Güllen mit dem herkömmlichen Prallteller entweicht viel Ammoniak in die Atmosphäre und gelangt so in Wälder, Gewässer und ökologisch wertvolle Biotope. Ammoniak führt zu Überdüngungen und Bodenversäuerung.  Versickert die Gülle rasch im Boden, sinken die Ammoniakemissionen. Entsprechende Ausbringsysteme sind heute verfügbar und gelten als Stand der Technik. Mit dem Schleppschlauchverteiler können Emissionsminderungen von bis zu 30 Prozent erreicht werden. Mit Verfahren zur direkten Injektion der Gülle in den Boden sind die Reduktionen noch grösser. Der Einsatz dieser neuen Ausbringtechnik eignet sich jedoch nur in ebenem Gelände.

Ressourcenprogramm des Bundes

Das Ressourcenprogramms (Ares) strebt die Senkung der Ammoniakemmissionen an. Dies geschieht vor allem mit der Unterstützung des Schleppschlaucheinsatzes. Hier erfolgt die Erstanmeldung via Schleppschlauchbesitzer. Nach Meldung durch die Schleppschlauchbesitzer erhalten die Bewirtschafter eine Absichtserklärung für die Teilnahme während 6 Jahren. Dieser Teil des Programmes ist eine Weiterführung des bisherigen Schleppschlauchprogramms. Im Weiteren soll der Ammoniakverlust durch N-reduziertes Futter, durch Abdeckung von Güllenbehältern und weiteren Massnahmen gesenkt werden. Die Projektkoordination liegt bei Anja Latscha Tel. 032 627 99 75 von der Düngeberatung am Wallierhof. Neue Besitzer von Schleppschlauchverteilern können sich bei Anja Latscha melden.