Industrielle Anlagen

Die Luftreinhalte-Verordnung verlangt, dass Emissionen möglichst nahe am Ort ihrer Entstehung und möglichst vollständig erfasst werden. Zudem sind sie so abzuleiten, dass keine übermässigen Immissionen entstehen.

Anlagen in Industrie und Gewerbe müssen so ausgerüstet und betrieben werden, dass sie die in der Luftreinhalte-Verordnung festgelegten Emissionsbegrenzungen einhalten.

Vollzug und Kontrolle

Das Amt für Umwelt überwacht mit Emissionsmessungen, Datenerhebungen  und Inspektionen die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen. Diese Messungen können auch an autorisierte Drittfirmen übertragen werden.

Bei neuen lufthygienisch relevanten Anlagen in Industrie und Gewerbe werden kurz nach der Inbetriebnahme Abnahmemessungen durchgeführt. In der nachfolgenden Betriebsphase werden die Anlagen periodisch, in der Regel alle drei Jahre, gemessen und kontrolliert. Bei Überschreitungen der Grenzwerte verfügt das Bau- und Justizdepartement auf Antrag des AfU eine Sanierung.

Die Umweltschutzgesetzgebung verlangt grundsätzlich, dass ungeachtet der festgesetzten Emissionsbegrenzungen Emissionen so weit zu reduzieren sind, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Vorsorgeprinzip).

Arbeitsrechtliche Fragen

Für arbeitsrechtliche Bewilligungen von industriellen Anlagen ist das Arbeitsinspektorat zuständig
Website des Arbeitsinspektorates