Holzfeuerung

Die Kontrolle von kleinen Holzfeuerungen soll dazu beitragen, neben der Belastung unserer Luft auch die häufig massiven Geruchsbelästigungen zu verhindern. Wer eine Holzfeuerung richtig bedient, feuert mit trockenem Waldholz, in einem nicht übermässig gefüllten Feuerraum und mit stetig heisser Flamme. Bei guten Feuerungsanlagen ergibt sich so ein weisses Rauchbild (kein grauer Rauch, sondern weisser Wasserdampf). Die Öfen müssen richtig konstruiert sein sowie richtig unterhalten und beschickt werden.

Vollzug und Kontrolle

Auf Mitte 2018 ändern die gesetzlichen Bestimmungen für Holzfeuerungen. Neu müssen auch Holzkessel (Holz-Zentralheizungen) und gewerblich genutzte Back- und Pizzaöfen periodisch gemessen werden. Bund und Kantone werden nun zuerst die dazu notwendigen Vollzugsgrundlagen schaffen. Erst danach werden die Messaufforderungen verschickt. Der erste Versand wird voraussichtlich 2019 erfolgen. 

Keine Änderungen gibt es bei allen anderen Anlagen wie Einzelraumfeuerungen, Cheminées etc. Sie werden weiterhin regelmässig visuell kontrolliert. Die Liberalisierung des Kaminfegerwesens und der Feuerungskontrolle erfordert aber ein neues Vorgehen bei der Feuerungskontrolle. Darüber wird das Amt für Umwelt die Anlagenbesitzer 2019 informieren.

Infomaterial zur Holzfeuerung / Holzfeuerungskontrolle