Sachplan geologische Tiefenlager (SGT)

Der SGT hat zum Ziel, den Standort für je ein Lager mit hochaktiven Abfällen (HAA) und schwach bis mittelaktiven Abfällen (SMA) zu bestimmen.

Das Verfahren erfolgt in drei Etappen (s. Etappen 1-3) und wird mit der Rahmenbewilligung abgeschlossen. Danach folgen eine Untersuchungsphase und die nukleare Baubewilligung, später die Betriebsbewilligung und der Betrieb. Auch der Verschluss erfolgt schrittweise: Nach Abschluss des Betriebs wird das Hauptlager verschlossen, und es folgt eine längere Beobachtungsphase. Erst danach kann die Gesamtanlage verschlossen werden.

Für die Durchführung des Sachplans wurden folgende Sachplan-Gremien  eingesetzt, welche die Standortauswahl aus politischer und fachlicher Sicht begleiten:

  • Ausschuss der Kantone (AdK)

  • Fachkoordination Standortkantone (FSK)

  • Arbeitsgruppe Information und Kommunikation (AG I&K)

  • Arbeitsgruppe Raumplanung (AG RP)

  • Arbeitsgruppe Sicherheit Kantone (AG SiKa)

  • Technisches Forum Sicherheit

Der AdK ist das politische Leitgremium des Sachplans geologische Tiefenlager. Es stellt die Zusammenarbeit zwischen den Regierungen der Standortkantone sowie der betroffenen Nachbarkantone und Nachbarstaaten.

Die FSK koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Standortkantonen.

Die AG I&K, AG RP und das Technische Forum Sicherheit bearbeiten Fachfragen. Die beiden Arbeitsgruppen und das Forum setzen sich aus zuständigen Personen des Bundes, der Kantone, des Auslandes und der Entsorgungspflichtigen zusammen.

Die AG SiKa ist von der AdK eingesetzt und ist ein Fachgremium der Standortkantone. Im Auftrag der AdK bearbeitet die AG SiKA sicherheitstechnische Fragestellungen.