Agglomerationsprogramm Solothurn

3. Generation

Das Agglomerationsprogramm Solothurn 3. Generation baut auf den Agglomerationsprogrammen der ersten und zweiten Generation auf. Wichtige Neuerungen sind die Abstimmung auf die überarbeiteten Richtplaninhalte und die Vertiefung des Themas Landschaft und Naherholung. Weiter enthält es von kantonalen Stellen und Gemeinden neu eingereichte Massnahmen, die für die Mitfinanzierung durch den Bund angemeldet werden.

Das Programm für die Agglomeration Solothurn wurde zusammen mit der Regionalplanungsgruppe (REPLA) espaceSOLOTHURN und den betroffenen Gemeinden erarbeitet. Im Sommer 2015 wurde eine Umfrage bei den Gemeinden durchgeführt und im Frühjahr 2016 wurden die Massnahmen des Agglomerationsprogramms in die Behördenvernehmlassung gegeben. Die Delegiertenversammlung der REPLA espaceSOLOTHURN hat das bereinigte Programm am 25. Oktober 2016 einstimmig zuhanden des Regierungsrates verabschiedet.

Der Regierungsrat hat am 15. November 2016 das Agglomerationsprogramm Solothurn 3. Generation verabschiedet. Er beantragt beim Bund Massnahmen mit Baubeginn 2019-2022 mit einem Investitionsvolumen von rund 23 Millionen Franken zur Mitfinanzierung. Für ein 4. Agglomerationsprogramm von 2023-2026 werden bereits Massnahmen mit Kosten von rund 30 Millionen Franken angemeldet.

2. Generation

Das Agglomerationsprogramm Solothurn 2. Generation ist im Juni 2012 beim Bund zur Prüfung eingereicht worden. Die definitiven Ergebnisse liegen seit Februar 2014 vor. Für das Agglomerationsprogramm Solothurn sind Bundesbeiträge in der Höhe von 19 Millionen Franken (Kostenstand 2005) vorgesehen. Für die mit einem Satz von 35 Prozent unterstützten Massnahmen muss der Baubeginn im Zeitraum 2015-2018 liegen.

Die grössten Bundesbeiträge erhalten drei Massnahmen:

  • Bahn- und Strassensanierung Baselstrasse in Solothurn (7 Millionen Franken)
  • Umsetzung Betriebs- und Gestaltungskonzept in Derendingen vom Kreuzplatz bis zum südlichen Dorfrand (3 Millionen Franken)
  • Verkehrsmanagement auf der Kantonsstrasse zwischen Zuchwil und Derendingen (1,5 Millionen Franken)

Schliesslich werden auch kleinere aber wichtige Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr unterstützt (1,2 Millionen Franken).

1. Generation

Seit der Fertigstellung des Agglomerationsprogramms 1. Generation sind verschiedene Projekte umgesetzt worden. Als Beispiel zu erwähnen ist die neue Bahnhaltestelle Solothurn Allmend sowie die verschobene Haltestelle Bellach (Grederhof).