Agglomerationsprogramm Basel

3. Generation

Das Agglomerationsprogramm Basel 3. Generation baut auf den Arbeiten der 1. und 2. Generation auf und setzt in vielen Bereichen komplett neue Akzente. Schwerpunktthemen der 3. Generation sind die Weiterentwicklung der Trägerschaft, die Korridorprozesse in den Gemeinden und die Entwicklung einer trinationalen S-Bahn-Strategie und der Strategie Strasse.

Die Regierung des Kantons Solothurn hat am 27. September 2016 das Agglomerationsprogramm Basel 3. Generation verabschiedet. Der Kanton Solothurn beantragt beim Bund die Mitfinanzierung des Zubringers Dornach/Aesch an die A18 inkl. Beruhigung Ortszentrum Dornach (Kosten: Fr. 28.2 Mio.). Mit dem Zubringer wird die Anbindung des Wohn- und Gewerbeareals Widen/Birsmatte an die Hochleistungsstrasse A18 wesentlich verbessert. Dies ermöglicht die direkte Lenkung des MIV auf die Hochleistungsstrasse und damit verbunden die Entlastung der Siedlungsgebiete im Bereich Dornach Brugg (SO), Bruggstrasse und Dornacherstrasse (BL). Durch eine hochwertige und direkte Erschliessung wird die dichte Entwicklung im Siedlungsschwerpunkt ermöglicht. Die vom Verkehr entlasteten Strassenräume werden gestalterisch aufgewertet. Der Langsamverkehr und der öffentliche Verkehr werden auf der Ortsdurchfahrt bevorzugt und erhalten mehr Strassenfläche.

Um das Verkehrsaufkommen durch die Entwicklung im Areal Widen/Birsmatte bewältigen zu können, ist zusätzlich die S-Bahn-Haltestelle Dornach „Öpfelsee“ von Bedeutung. Diese ist daher als übergeordnete Massnahme aufgeführt. Es erfolgt keine Mitfinanzierung über das Agglomerationsprogramm. Die Finanzierung wird über ein anderes Programm geprüft (Strategisches Entwicklungsprogramm Bahn STEP 2030).

2. Generation

Das Agglomerationsprogramm Basel 2. Generation ist im Juni 2012 beim Bund zur Prüfung eingereicht worden. Die definitiven Ergebnisse liegen seit Februar 2014 vor. Für das Agglomerationsprogramm Basel sind Bundesbeiträge in der Höhe von 86 Millionen Franken (Kostenstand 2005) vorgesehen. Für die mit einem Satz von 35 Prozent unterstützten Massnahmen muss der Baubeginn im Zeitraum 2015-2018 liegen.

1. Generation

Seit der Fertigstellung des Agglomerationsprogramms 1. Generation sind verschiedene Projekte umgesetzt worden.