Agglomerationsprogramm

Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungsinstrument, das die Koordination bereichsübergreifender Themen innerhalb einer Agglomeration ermöglicht. Es stützt sich auf die horizontale (zwischen Partnern innerhalb der Agglomeration) und die vertikale (Bund - Kanton - Agglomeration) Zusammenarbeit.

Der Kanton Solothurn erarbeitet ein eigenständiges und zwei grenzüberschreitende Agglomerationsprogramme:

  • Solothurn
  • AareLand (mit dem Kanton Aargau zusammen)
  • Basel (unter Federführung der Geschäftsstelle Agglomeration Basel) 

3. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 3. Generation (Finanzierungsperiode 2019-2022) werden Ende 2016 beim Bund eingereicht und anschliessend vom Bund bewertet. Bei den Agglomerationsprogrammen der 3. Generation handelt es sich um eine Optimierung und Konsolidierung der Agglomerationsprogramme der 2. Generation. Dabei ist auch der rote Faden von der 1. zur 2. bis hin zur 3. Generation aufzuzeigen.

Der Bund beurteilt alle eingereichten Agglomerationsprogramme nach einheitlichen Kriterien nach ihrer Wirkung. Der Prüfbericht des Bundes mit der Liste der mitfinanzierten Massnahmen und dem Beitragssatz wird anfangs 2018 erwartet. Kantone und Gemeinden haben parallel dazu die eingereichten Massnahmen weiter zu bearbeiten, damit diese im Zeitraum 2019-2022 umgesetzt werden können.

2. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 2. Generation (Finanzierungsperiode 2015-2018) wurden Mitte 2012 beim Bund eingereicht und vom Bund bewertet. Die definitiven Prüfergebnisse des Bundes liegen vor.

1. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 1. Generation (Finanzierungsperiode 2011-2014) wurden 2007 beim Bund eingereicht. Die Massnahmen sind realisiert oder befinden sich in Umsetzung.