Ortsplanung

Die in Bildern, Strategien und Ideen gefassten Vorstellungen der zukünftigen, kommunalen Entwicklung werden in der kommunalen Raumplanung, der Ortsplanung festgesetzt.

Im Rahmen der übergeordneten kantonalen Vorgaben definieren die Gemeinden ihre eigenen Entwicklungsvorstellungen und bilden diese in für Grundeigentümer und Behörden verbindlichen Instrumenten ab. Sie sorgen auch für die Abstimmung raumplanerischer Entscheide zur Siedlungs-, Verkehrs- und Landschaftsentwicklung mit der Finanz- und Investitionsplanung sowie weiteren Gemeindeaufgaben.

Seit dem 1. Mai 2014 fokussiert das neue Raumplanungsgesetz des Bundes die Siedlungsentwicklung nach innen und begrenzt das Siedlungsgebiet auf den heutigen Stand. Die Energiepolitik und Massnahmen zur Nachhaltigkeit, Stichwort 2000-Watt Gesellschaft, und weitere Themen stellen die Gemeinden vor neuen Herausforderungen, welche im Rahmen der Ortsplanung unter Mitwirkung der Bevölkerung diskutiert werden müssen:

  • Gesamträumliche Betrachtung des Gemeindegebietes nach den drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung
  • Abstimmung der Siedlungsentwicklung und Verkehrsinfrastruktur · Klären der raumrelevanten Aktivitäten innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebietes, Nutzungs- und Schutzansprüche koordinieren
  • Bereitstellen von verfügbaren Bauzonen an geeigneten Standorten · Förderung der Siedlungsentwicklung nach innen
  • Einbezug von Fragen der Energieversorgung
  • Klären der Rahmenbedingungen für eine Erneuerung vorhandener Quartiere auf veränderte Raum- und Ausstattungsansprüche zukünftiger Bewohner