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Fundort - Archäologie im Kanton Solothurn

«Fundort – Archäologie im Kanton Solothurn» nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die älteste Geschichte des Kantons Solothurn. Auf der Reise durch die Vergangenheit folgt man den Spuren der eiszeitlichen Jäger und Sammler, erhält Einblicke in das Haus einer Pfahlbaufamilie, beobachtet einen Bronzegiesser bei der Arbeit. Man begegnet wohlhabenden keltischen Damen, nimmt an der Zeremonie einer römerzeitlichen Familie teil oder begleitet den Alemannen Radbert und seine Ziege zum Markt. Ausgehend von den wichtigsten Fundorten und Funden im Kanton Solothurn geben die Autorinnen und Autoren Einblicke in das Leben und den Alltag unserer Vorfahren und zeigen auf, wie sich Materialien und Techniken, Herrscher und Gesellschaften, Glaubens- und Jenseitsvorstellungen über die Jahrtausende veränderten. Neben der anschaulichen Darstellung der Fakten erwecken zahlreiche, eigens für dieses Buch geschaffene Illustrationen die Fundstätten und die Menschen von einst zum Leben.

Buchumschlag

Buchumschlag

Doppelseite aus dem Kapitel «Die Alt- und Mittelsteinzeit – Der Mensch als Jäger und Sammler»

So könnte ein Zeltlager, wie es Jäger und Sammler der Altsteinzeit etwa am Inkwilersee aufgeschlagen hatten, ausgesehen haben.

Zeltlager in der Altsteinzeit

Rund 15 000 Jahre alte Nähnadeln aus Knochen, gefunden in der Rislisberghöhle bei Oensingen.

Nähnadeln aus Knochen

Spuren der ältesten Häuser des Kantons, sie sind rund 6000 Jahre alt, fanden sich im Jahr 2002 auf einer Baustelle in Dornach.

6000 Jahre alte Hausspuren

Feuersteinknollen aus dem jungsteinzeitlichen Bergwerk im «Chalchofen» bei Olten.

Feuersteinknollen

Doppelseite aus dem Kapitel «Die Eisenzeit - Das Zeitalter der Kelten»

Doppelseite aus dem Kapitel «Die Eisenzeit - Das Zeitalter der Kelten»

Wohlhabende keltische Dame mit Kind aus Obergösgen.

Keltische Dame

Der Wall im Buechholz bei Eppenberg-Wöschnau.

Wall bei Eppenberg-Wöschnau

Doppelseite aus dem Kapitel «Im römischen Weltreich»

Überreste der spätantiken Befestigungsmauer in der Solothurner Altstadt.

Spätantike Befestigungsmauer

Von der kleinen Festung in St. Wolfgang bei Balsthal kontrollierten römische Elitesoldaten im 4. Jahrhundert die Juraübergänge.

Spätrömische Festung bei Balsthal

Gehörte einer Romanin: vergoldete Gewandnadel aus Grenchen.

Gewandnadel

 

 

Herausgeber: Pierre Harb und Hanspeter Spycher
Autorinnen und Autoren: Paul Gutzwiller, Christoph Lötscher, Geneviève Lüscher, Jürg Sedlmeier, Hanspeter Spycher, Mirjam Wullschleger
Illustrationen: Benoît Clarys
Fotografien: Jürg Stauffer

Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Solothurn 2016.
Deutsch, 316 Seiten, über 400 meist farbige Abbildungen, 22 × 30 cm, Fadenheftung, Leineneinband mit Schutzumschlag.
Preis CHF 58.– / ISBN 978-3-905470-72-7