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Luftreinhaltung

Die Luftreinhaltung bezweckt Menschen, Tiere, Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume sowie den Boden vor schädlichen oder lästigen Luftverunreinigungen zu schützen. Dazu sind schädliche Emissionen möglichst am Ort ihrer Entstehung zu vermeiden.

Um wirkungsvolle Strategien und Massnahmen für eine gute Luftqualität zu entwickeln, ist die genaue Kenntnis der Schadstoffsituation erforderlich. Gestützt auf das Luftreinhalte-Konzept des Bundes und die Luftreinhalte-Verordnung überwacht der Kanton  die Entwicklung der Luftqualität auf seinem Gebiet.

Entstehung und Verteilung von Luftschadstoffen

Bei vielen Vorgängen – technischen und natürlichen – werden feste, flüssige oder gasförmige Stoffe an die Luft abgegeben (Emission). Diese verteilen sich abhängig von den Luftströmungen auf grössere Bereiche (Transmission). Sie werden dabei verdünnt oder zum Teil in andere Stoffe umgewandelt. Im weiten Umkreis wirken sie dann über die Atmung oder den direkten Kontakt auf Menschen, Tiere, Pflanzen oder Bauwerke ein (Immission) oder lagern sich auf Blättern, Böden oder Wasserflächen ab (Deposition).

Im Brennpunkt

Vollzugsleitfaden "Feuerungskontrolle für Öl- und Gasfeuerungen"

Das AfU regelt die Feuerungskontrolle in einem neuen Leitfaden. Dieser berücksichtigt auch das ab der Kontrollperiode 2015/16 geltende Bonussystem.