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Planungsstudie Gäu: Marschrichtung festgelegt

27.02.2007 - Solothurn - Aufgrund der zum Teil stark divergierenden Forderungen der Gemeinden des Gäus im Rahmen der Vernehmlassung zur Planungsstudie Gäu hat das Bau- und Justizdepartement mit der Ammännerkonferenz Gäu die Marschrichtung festgelegt.

Um verschiedene strassenseitige Projektbegehren im Raum Gäu planerisch abzuklären und geeignete koordinierte Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Gäu zu finden, hatte das Amt für Verkehr und Tiefbau letztes Jahr eine Planungsstudie durchgeführt. Untersucht wurden u.a. verschiedene von den Gemeinden gewünschte Strassenausbauten. Im Herbst 2006 wurden den Gäuer Gemeinden die Ergebnisse dieser "Planungsstudie Gäu" präsentiert. Diese zeigen, dass beispielsweise die gewünschten Umfahrungsstrassen in Oberbuchsiten und Oensingen sowie der Ausbau des Autobahnanschlusses in Oensingen hinsichtlich ihrer Zweckmässigkeit nicht übermässig gut abschneiden.

Im Rahmen einer Vernehmlassung hatten die Gemeindebehörden Gelegenheit zu den vorliegenden Resultaten Stellung zu nehmen. Die betroffenen Gemeinden haben in der Folge sehr divergierende Stellungnahmen abgegeben.

An der Ammännerkonferenz Gäu am letzten Freitag wurde das weitere Vorgehen festgelegt:

Es soll demnächst eine Plattform Gäu, bestehend aus den Gemeindepräsidenten der Region, geschaffen werden, welche zusammen mit dem Amt für Raumplanung und dem Amt für Verkehr und Tiefbau ein Entwicklungskonzept erarbeitet. Daraus werden unter anderem auch kurz- und mittelfristige Planungen für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur abzuleiten sein.

Kurzfristig realisiert werden können beispielsweise Massnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit auf den Kantonsstrassen bei den Ortsdurchfahrten und zur Verbesserung des Verkehrsflusses an Knoten und bei den Autobahnausfahrten.