Sitemap |  Impressum |  Rechtliches
Schrift: minus plus

KANTONSRAT: Höhere Ansätze für Stipendien ab Schuljahr 2008/2009

27.02.2007 - Solothurn - Die Bemessungsgrundsätze für Stipendien sollen erhöht und 2008/2009 in Kraft treten. Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission stimmt zwei entsprechenden Aufträgen der Fraktion SP/Grüne zu.

Die letzte Erhöhung der Stipendienansätze erfolgte im Kanton Solothurn 1991, danach wurden sie im Zuge von Sparmassnahmen wieder gesenkt. Der Gesamtbetrag der Stipendien reduzierte sich von 8.1 Millionen Franken auf 5.2 Millionen Franken. Der Kanton Solothurn befindet sich im Vergleich mit den anderen Kantonen in der Schweiz im hinteren Drittel. Für Studien im Ausland und neue Abschlüsse sowie Darlehen für Zweitausbildungen und Umschulungen sind die bestehenden Regelungen genügend. Die Bildungs- und Kulturkommission (BIKUKO), unter Leitung ihres Präsidenten, Kurt Henzi, (FdP, Dornach) stellt sich deshalb voll hinter die Vorlage und befürwortet die Anpassung der Stipendien.
Die Bildungs- und Kulturkommission stimmt der Einreichung einer Standesinitiative für eine Harmonisierung der Stipendien zu. Ziel der angestrebten Stipendienharmonisierung ist die schweizweite Harmonisierung des Stipendienwesens und die daraus resultierende Förderung der Chancengleichheit und die angemessene Existenzsicherung der Studierenden. Pro Einwohner und Jahr zahlt der Kanton Solothurn durchschnittlich 22 Franken Stipendien und liegt mit dieser Regelung auf Rang 24 aller Kantone. In einer zukunftsorientierten Gesellschaft kommt den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung eine ausserordentlich hohe Bedeutung für die Weiterentwicklung aller Lebensbereiche zu.
Weiter informierte sich die Bildungs- und Kulturkommission über den Stand der Erarbeitung für das neue Berufsbildungsgesetz, das noch dieses Jahr vorgelegt werden soll.
Die Kommission wurde ferner über ein stufenübergreifendes Informations- und Entwicklungskonzept (ICT) für die Schulen des Kantons informiert. Das stufenübergreifende ICT-Entwicklungskonzept soll Schulbehörden, Schulleitungen und Lehrpersonen als Hilfestellung und Richtlinie bei Planung, Nutzung und Betrieb von ICT in der Schule dienen.