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Keine Risiken eingehen bei der Anlage des Erlöses aus Goldreserven

18.05.2005 - Solothurn – Dem Kanton Solothurn stehen aus dem Erlös der Goldreserven 475 Mio. Franken zu. Diese Mittel will der Regierungsrat für die Schuldenrückzahlung verwenden und bis zu deren Fälligkeiten risikolos anlegen. Der Regierungsrat will auch im Kanton Solothurn tätige Regionalbanken zur Offertstellung einzuladen.


Der Regierungsrat will die Gelder aus dem Erlös der Goldreserven für die Rückzahlung von Schulden verwenden. Eine vorzeitige Rückzahlung bestehender Schulden zieht er aber nicht in Betracht, da nur sehr wenig Obligationen am Markt käuflich sind und die damit anfallenden Kosten beträchtlich wären. Vielmehr sollen die Gelder bis zur Fälligkeit der Schulden sicher angelegt werden. Aus den verschiedenen Anlagemöglichkeiten wird dem festverzinslichen Festgeld bzw. Darlehen oder Kassenobligationen der Vorzug gegeben. Das Kapital ist damit geschützt und der Ertrag unabhängig von einer unsicheren Zinsentwicklung.

In Abhängigkeit vom Fälligkeitsprofil der bestehenden Schulden ergeben sich vier Anlagemöglichkeiten:

  • 100 Mio. Franken für rund 0,6 Jahre,
  • 100 Mio. Franken für rund 1,2 Jahre,
  • 50 Mio. Franken für rund 2,4 Jahre und
  • 225 Mio. Franken für rund 3,2 Jahre

Das Amt für Finanzen wird beauftragt, neben den Grossbanken insbesondere auch im Kanton Solothurn tätige Regionalbanken zur Offertstellung einzuladen.