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Englisch ab 7. Klasse obligatorisch

29.08.2002 - Solothurn – Der Regierungsrat hat die Einführung der Englischen Sprache ab der 7. Klasse beschlossen. Ab dem Schuljahr 2003/2004 soll Englisch auf der Oberstufe unterrichtet werden. Mit der Einführung entstehen für die Jahre 2003 und 2004 Mehrkosten von insgesamt 500'000 Franken.

Neu werden drei Lektionen Englischunterricht pro Woche in das Unterrichtspensum der Jugendlichen aufgenommen. Schüler der 3. Oberschule können das Englisch abwählen. Der Unterricht richtet sich nach dem durch die Erziehungsdirektorenkoferenz (EDK) empfohlenen europäischen Sprachenportfolio, das die Zielsetzungen umschreibt.

Für die Ausbildung von zusätzlichen Englischlehrpersonen wird am Didaktikum Aarau ein Zusatzstudium angeboten das mit einem europäisch anerkannten Fachpatent abschliesst. Der Kanton beteiligt sich an den Kosten.
 
Das Departement für Bildung und Kultur (DBK) führte 2001 eine breite Befragung bei Bevölkerung, Organisationen und Lehrpersonen durch, um ein Stimmungsbild im Kanton Solothurn zu erhalten. Die Antworten ergaben, dass der Englischen Sprache ein hoher Gebrauchswert beigemessen wird und deshalb ein früher Beginn für alle begrüsst würde.

Auf Grund der Entwicklung der Sprachendiskussion sowie der wertvollen Rückmeldungen der Bevölkerung des Kantons Solothurn, wird nun der Englischunterricht aus dem Wahlbereich in den Pflichtbereich verschoben und gleichzeitig um ein Jahr vorverlegt. Ein Teil des neuen Englischunterrichts wird auf den Stundenplan aufgestockt. Schülerarbeitsstunden werden abgebaut.

ranzösisch wird weiterhin ab 5. Klasse unterrichtet. Die Einführung des Englischobligatoriums verursacht Mehrkosten von insgesamt 500'000 für die Jahre 2003 und 2004.