Schutz vor Naturgefahren
"Der Ruin ist unbeschreiblich...
...überall wo noch Waldgrün seyn soll... [ist] nur die Hälfte... mit Holz bewachsen..., dass nicht nur daselbst keine Pflanze existieren könnte, sogar von Schnee und Regen auch noch das fruchtbare Erdreich wegschwimmt..." (Georg Falkensteiner, erster Oberfortsmeister des Kantons Solothurn, in seinem Bericht von 1809).
Solche Zustände sind uns heute unvorstellbar, wo unsere Wälder - bezogen auf die Fläche - die höchsten Holzvorräte Europas aufweisen!
So meinen wir, doch...
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...zerfallender Schutzwald gefährdet den Verkehr auf Kantonsstrassen
An vielen Orten bildet nicht nur Steinschlag eine Gefahr für den Verkehr. Auch die überalterten Bäume selbst können auf die Strasse stürzen und Menschen wie Sachwerte gefährden.
Zur Zeit werden an verschiedenen Orten des Kantons in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Verkehr und Tiefbau Holzschläge zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ausgeführt. Damit können Wartezeiten verbunden sein.
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12% des Solothurner Waldes schützen vor Naturgefahren - Schutzwald braucht Pflege
Gefahren drohen durch Steinschlag, Rutschungen und Bachläufe. Weil der Wald immer da war, ist man sich seiner Schutzwirkung kaum bewusst. Doch die Rahmenbedingungen für die Waldwirtschaft sind schwieriger geworden. Die Pflege des Schutzwaldes ist nicht mehr selbstverständlich. Bund und Kanton stehen in der Pflicht und leisten Abgeltungen an notwendige Massnahmen. Downloads: Informationsblatt
Projektweisungen und Abrechnungsformular in Überarbeitung
Schutzbauten und Gefahrengrundlagen
Kann der Wald alleine nicht genügend vor Naturgefahren schützen, sind möglicherweise entsprechende Schutzbauten erforderlich. Sowohl Bund wie Kanton leisten daran finanzielle Beiträge. Voraussetzung ist aber eine Risiko-Analyse.
Die Erstellung von Gefahrenkarten als eine der Grundlagen ist Sache der Gemeinden und wird ebenfalls unterstützt.
Download Weisungen
Weiteres unter: www.afu.so.ch/naturgefahren
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Manuel.Schnellmann@vd.so.ch (Telefon 032/627'23'43)





