Was geschah am...? - Das Jahr 1809 im Fokus...
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...und wie weiter?
Das Jubiläumsjahr 2009 gibt Anlass zum Rückblick, zur Denkpause und zum Ausblick. - Wanderausstellung, Veranstaltungen, Medienberichte und Interviews, Schulwettbewerb.
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Der Ruin ist unbeschreiblich... wenige Wälder machen
eine Ausnahme... überall wo noch Waldgrün seyn soll...
[ist] nur die Hälfte... mit Holz bewachsen...
Georg Falkensteiner, Forstverfassungsplan 12.01.1809
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Eine Erfolgsgeschichte
Das heutige Waldbild wurde ermöglicht durch
> eine weitsichtige Gesetzgebung
> verantwortungsvolle Waldeigentümer
> immer besser ausgebildete Forstleute.
Wichtige Impulse gingen vom deutschen Forstmann und ersten Solothurner Oberförster Georg Falkensteiner aus.
9. Mai 1810
Die ersten sechs Bezirksförster werden definitiv gewählt... - Wie es weiter geht, ersehen Sie aus unserer Dokumentation (Downloads rechts unten: Festansprache /
Chronologie zur Geschichte) / Übersicht Forstdienst 1807-2009).
1. Oktober 1809
Die ersten sechs Bezirksförster nehmen nach mehrmonatiger Ausbildung ihre Tätigkeit auf (heute Kreisförster).
28. September 1809
Der Grosse Rat von Solorthurn erlässt die "Allgemeine Forstordnung", eines der ersten ausführlichen und forstschrittlichen Waldgesetze in der Schweiz. Das Kantonsgebiet wird in acht Forstbezirke eingeteilt.
8. August 1809
Um möglichst rasch handeln zu können, verfügt der Kleine Rat Übergangsbestimmungen zur Forstgesetzgebung.
17. Mai 1809
Georg Falkensteiner leitet die Solothurner Forstschule offenbar zur Zufriedenheit der Behörden - es wird vorgeschlagen, den Schulbetrieb bis zum 1. Oktober 1809 zu verlängern.
22. Februar 1809
Holzkontrolleur Hirt, gleichzeitig Feldmesser und Sekretär des Forstbureau, verzichtet aufgrund seines Alters und "seiner particular Geschäfte" auf die Mitwirkung als Lehrer an der Forstschule. Ist nun Falkensteiner deren einziger Dozent?



