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Selbsthilfegruppen


In einer Selbsthilfegruppe treffen sich regelmässig Menschen, die ein ähnliches Anliegen oder Problem bearbeiten und sich entschlossen haben, vor ihren Problemen nicht zu kapitulieren.

Ziel ist, sich in den persönlichen Fragen und Problemen, die sich daraus ergeben, gegenseitig zu beraten und zu unterstützen.

Selbsthilfegruppen sind autonom.

Sie arbeiten in eigenem Auftrag und entscheiden selbst über die Belange ihrer Gruppe, z.B. Zielsetzung, Arbeitsweise, Aufnahme neuer Mitglieder, Zahl und Dauer der Treffen etc. Selbsthilfegruppen entstehen dort, wo die professionelle Betreuung endet, wo bestehende Institutionen nicht zuständig sind oder wo Menschen ihre gesundheitlichen und sozialen Probleme selber in die Hand nehmen wollen.


In der Schweiz gibt es rund 2000 Selbsthilfegruppen, die sich mit 300 verschiedenen Themen beschäftigen.

Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Kantons Solothurn wurde im Jahre 1994 auf vielseitigen Wunsch von Beratungsstellen, Ärzten und Interessierten gegründet. Sie ist zuständig für die Förderung von Selbsthilfegruppen im gesamten Sozial- und Gesundheitsbereich des Kantons Solothurn. Sie garantiert den Überblick über bestehende und geplante Selbsthilfegruppen des Kantons und ist Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für und über Selbsthilfegruppen.

Aktuell werden über 80 Selbsthilfegruppen vermittelt und zu weiteren Themen bestehen Wartelisten.

Auch wenn für diese Leistung keine öffentlich-rechtliche Verpflichtung besteht, so ist es unbestritten von gesellschaftlichem Interesse, dass die Selbsthilfe und damit auch die Freiwilligenarbeit im Kanton Solothurn gefördert wird.



Links

Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Kanton Solothurn

KOSCH
Koordination und Förderung von Selbsthilfegruppen in der Schweiz