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Entwicklungshilfe

Auf Antrag des Departementes für Bildung und Kultur gewährt der Regierungsrat einen Beitrag an Projekte der Entwicklungshilfe von jährlich 100'000 Franken. Der Beitrag wird aus dem Lotteriefonds finanziert.


Der Regierungsrat richtet sich bei der Ausrichtung von Beiträgen an die Zusammenarbeit im Rahmen der Entwicklungshilfe nach einem Konzept von 1998.

In erster Linie sind dabei "ausländische Projekte" zu unterstützen. Subsidiär kann der Regierungsrat jedoch einen Teil der Mittel auch zur Unterstützung eines "inländischen Projektes" verwenden.

Das Konzept sieht nach einem Kriterienkatalog vor, Projekte zu unterstützen, die Alphabetisierungskampagnen auslösen, weiterführen oder im Rahmen übergeordneter Zielsetzungen fördern sowie mit Bildungsprogrammen schwergewichtig in den Bereichen Landwirtschaft und Hygiene aktiv sind. Ferner sollen Projekte unterstützt werden, die sich auf die Verbesserung der Situation der Frauen konzentrieren und schwerpunktmässig die Ausbildung der Menschen in den unterstützten Gebieten zum Ziel haben oder eine kulturelle Zusammenarbeit ermöglichen.

Die Zusammenarbeit mit anerkannten schweizerischen Organisationen ist denkbar. Dabei kann der Regierungsrat in allen Fällen der in- und ausländischen Entwicklungshilfe im Sinne einer kontinuierlichen Hilfe Vereinbarungen über eine mehrjährige Laufzeit der Unterstützung abschliessen.

Der Kanton Solothurn kann im Bereich der Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten im Ausland vor Ort keine Kontrolle über die Verwendung der zugesprochenen Gelder ausüben. Er berücksichtigt daher in der Regel Organisationen, die der Bund (DEZA-Direktion für Entwicklungszusammenarbeit) als Partnerorganisationen anerkennt.

Ferner unterstützt der Kanton auch Projekte, die in einem Bezug zum Kanton Solothurn stehen und für die sich Solothurnerinnen und Solothurner in besonderem Masse stark engagieren.



Entwicklungshilfe 2009

22.09.2009 - Auf Antrag des Departementes für Bildung und Kultur gewährt der Regierungsrat einen Beitrag an Projekte der Entwicklungshilfe von jährlich 100'000 Franken. Der Beitrag wird aus dem Lotteriefonds finanziert.