Fahrzeugkauf
«Wenn ein gutes Geschäft zur Enttäuschung wird...»
Die meisten Fahrzeuge wechseln heute mit Unterstützung des Internets den Besitzer. Betrug tritt auf in Form von ungedeckten Schecks, gestohlenen Fahrzeugen oder falschen Angaben. Verbreitet ist auch der Vorschussbetrug. Dabei leisten Sie eine Anzahlung, die Ware sehen Sie aber nie.
Dahinter können Betrugsabsichten stehen:
- Der Preis des angebotenen Fahrzeuges ist sehr niedrig.
- Käufer oder Verkäufer sitzt im Ausland.
- Telefonkontakt nur über gebührenpflichtige Nummern.
- Verkäufer schlägt Geldtransferservice oder Treuhandservice vor.
- Käufer will mit Scheck zahlen.
- Sie werden von einem Vermittler kontaktiert.
So können Sie sich schützen:
- Bei einem supergünstigen Schnäppchenpreis sollten Sie misstrauisch und wachsam sein.
- Akzeptieren Sie keine Schecks als Zahlungsmittel.
- Keine Zahlungen via Geldtransferservice tätigen. Auch keine Anzahlungen.
- Kein Geld zum ersten Besichtigungstermin mitnehmen.
- Prüfen Sie genau den Kaufvertrag. Z.B. Ist der Verkäufer auch der Halter?
- Prüfen Sie den Fahrzeugausweis. Ist dieser erkennbar manipuliert oder gefälscht?
- Am besten nehmen Sie immer eine sachverständige Person Ihres Vertrauens dazu.
Bei begründetem Betrugsverdacht: Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.
Quelle: Schweizerische Kriminalprävention www.skppsc.ch




