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Methadonprogramme

Methadon bzw. Buprenorphin kann nur mit einer vom Kantonsarzt ausgestellten Bewilligung abgegeben werden. Bewilligungen werden aufgrund eines Antrages an Ärzte/Ärztinnen und Apotheker/Apothekerinnen  ausgestellt. Der Abschluss einer Methadon- bzw. Buprenorphinsubstitution muss ebenfalls dem Kantonsarzt gemeldet werden.

Die Methadonsubstitution kann zu signifikanten Verbesserungen im somatischen, psychischen und sozialen Bereich führen. Allerdings ist neben der Substitution eine regelmässige therapeutische Beziehungsarbeit notwendig, um diese Ziele zu erreichen.


Buprenorphin-gestützte Behandlung
Das unter der Zunge verabreichte Buprenorphin hat eine Wirkungsdauer von bis zu 72 Stunden. Diese Substanz eignet sich für die Opiatsubstitution bei Personen mit guten psychosozialen Ressourcen, die sozial gut integriert sind. Die mit einer Buprenorphinbehandlung einhergehende Wachheit wird von Opiatsüchtigen geschätzt, besonders von denjenigen, die arbeiten. Die Buprenorphin-gestützte Behandlung eignet sich ebenfalls für den Einsatz in der letzten Phase des Methadonabbaus, da Buprenorphin weniger abhängig macht und somit leichter abgebaut werden kann.