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Legionellose / Legionärskrankheit



Legionellen sind nicht-sporenbildende Bakterien, welche praktisch überall in der Natur vorkommen, insbesondere auch im Trinkwasser. Es ist gibt ca. 48 verschiedende Arten, die alle Krankheiten beim Menschen auslösen können.  Insbesondere Legionella pneumophila ist für den Menschen gefährlich, da es der Erreger der Legionellose (Legionärskrankheit) und des Pontiac-Fiebers ist. Die Infektionen sind häufiger und/oder verlaufen schwerer bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Am ehesten erkranken daher Personen in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Menschen mit einem schlecht funktionierenden oder unterdrückten Immunsystem.


Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt durch Inhalation von Legionellen in Aerosolform in der Atemluft, also nicht über das Trinken von Wasser. Aerosole sind feine Wasserpartikel, die sich an Duschköpfen oder in Luftblasen im Sprudelbad bilden können.

Krankheitsbild
Die Legionellose äussert sich hierzulande meist als Lungenentzündung, die von anderen Lungenentzündungen kaum zu unterscheiden ist; spezialisierte Untersuchungen führen zum Krankheitserreger.

Behandlung
Die Legionellose wird mit Antibiotika behandelt. Das Pontiac-Fieber wird nur symptomatisch behandelt, da es einen selbstheilenden Verlauf hat.

Hinweise zum Vorkommen von Legionellen

Massnahmen gegen die Vermehrung von Legionellen

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4509 Solothurn

Telefon 032 627 93 71
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