Vitalina
Durch das Projekt Vitalina werden fremdsprachige Mütter und Väter mit Kindern im Vorschulalter durch niederschwellige Angebote aufgesucht und in ihrer Muttersprache beraten und informiert. Dazu werden interkulturelle VermittlerInnen (ikV) in den Bereichen Ernährung und Bewegung geschult und für eine aufsuchende Arbeit dort eingesetzt, wo sich Eltern mit ihren Kindern aufhalten. Sei es in Parks, auf Spielplätzen, in Quartiertreffpunkten oder Vereinen – die ikV sind vor Ort und suchen das Gespräch mit den Eltern. Die Vermittlerinnen informieren über den Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung und Gesundheit und geben Tipps und Informationsmaterial für die Umsetzung im Alltag mit. Vom Angebot profitieren können vor allem diejenigen Personen, die von den bestehenden Beratungsangeboten im Kanton, wie z.B. der Mütter-und Väterberatung, keinen Gebrauch machen.
Vitalina wurde von der Gesundheitsförderung Basel-Landschaft zusammen mit Heks entwickelt und erfolgreich in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt umgesetzt. Der Einsatz von interkulturellen VermittlerInnen im Bereich der Gesundheitsförderung wirkt sich sehr positiv aus. Durch den persönlichen Migrationshintergrund und dieselbe Muttersprache gewinnen die Eltern schnell Vertrauen und lassen sich auf intensive Gespräche mit den VermittlerInnen ein.
Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Kanton Basel-Landschaft, hat sich der Kanton Solothurn entschieden, das Projekt ab 2011 in das kantonale Aktionsprogramm „Gesundes Körpergewicht“ zu integrieren. Weitere Infos zum Stand des Projektes folgen zu gegebener Zeit.
Weitere Informationen zu Vitalina finden Sie hier.
Hier finden Sie Flyer in verschiedenen Sprachen zu folgenden Themen:
- Bewegung
- Essen und Trinken Baby
- Essen und Trinken Kind
- Milchzähne
- Spielen
- Verstehen und Sprechen




