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Unser Leitbild

Leitbild Relief

Unser Relief ist ein Gemeinschaftswerk von über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Departementes für Bildung und Kultur. Wir alle haben je ein Element der Plastik geschaffen. Alle Einzelteile tragen also die unverwechselbare "Handschrift" der Gestalterin oder des Gestalters.

Symbole für Leitsätze

So entdecken wir Zeichen, die auf ein Amt oder seine besondere Arbeit hinweisen. Es gibt Formkombinationen, die den eigenen Arbeitsplatz kritisch interpretieren, oder Symbole, die ein Arbeitsverhältnis auf den Punkt bringen: Mitarbeit, das Engagement, die Motivation, das Wohlbefinden - aber auch das Unbehagen.

Entstanden sind die einzelnen Werke durch Tonabdrücke von bewusst arrangierten Objekten oder vorgefundener, unveränderter Wirklichkeit am Arbeitsort. Indem diese Tonnegative mit Gips ausgegossen wurden, erhielten die Motive wieder ihre ursprüngliche - positive - Erscheinungsform.

Um aus den anfänglich über 200 individuellen Gipsreliefs ein einziges Werk zu schaffen, entwickelte ein Team von 10 Mitarbeitenden - Delegierte der verschiedenen Ämter - ein Gestaltungskonzept. Diese Gruppe erprobte unterschiedliche Formate und Anordnungsprinzipien und stellte dabei fest, dass jede einzelne Form mit den Nachbarformen im Dialog ist, dass die individuellen Ausdrucksweisen je nach Umfeld verstärkt oder abgeschwächt wurden.


Das Team entdeckte unter den Arbeiten Verwandtschaften und Kontraste bei den Motiven und Aussagen, filigrane Strukturen bei der Wiedergabe von Stofflichkeiten sowie markante Differenzen bei der Stärke von Erhöhungen bei der Stärke von Erhöhungen und Vertiefungen. Erst durch das immer wieder neue Einordnen und Gegenüberstellen nahm das Gestalterteam das Einzigartige und das Verbindende der Bildteile wahr.

Schliesslich wählte das Team für das Gesamtwerk das neutrale Quadratformat, das keine dominante Richtung aufweist. Bei der Plazierung der Elemente verfolgte es inhaltliche und formale Aspekte. Es entstanden Zentren und Achsen, Richtungen, Bewegungen und Gegenbewegungen, Ballungen und Auflösungen. Nur das Auswechseln, das Neuordnen, das Legen von Alternativen und das Nachdenken über die vorliegenden Entwürfe führten zum Entscheid und schliesslich zur Realisation des Gesamtwerkes. Dabei durfte ein Grundsatz nie verletzt werden: Das individuelle Einzelstück soll in seiner formalen und inhaltlichen Aussage ein unersetzbarer Beitrag zum Gesamtwerk sein. Es ist also als Einzelstück wichtig, letztlich aber ist es immer ein Teil des Ganzen.


Der strenge, regelmässige, rechtwinklige Raster, der durch die schmalen Zwischenräume bei der Montage entstand, kontrastierte zwar mit der vielfältigen, belebten Oberflächenstrucktur, gibt aber dem Relief gleichzeitig ein verbindendes Gefüge.

Jetzt hängt das Werk an seinem richtigen Ort und kann bei der täglichen Begegnung stets neu interpretiert werden. Es ist nicht blosse "Ausschmückung" des Rathauses aufzufassen. Es fordert auf, gelesen zu werden. Wer dies aufmerksam tut, wird feststellen, dass er vor einem Spiegel des Departementes für Bildung und Kultur steht. Dieser Spiegel versammelt viele unterschiedliche Persönlichkeiten und Ämter, verschieden Aufgaben, Engagements und Motivation zu einem Ganzen.

 

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