Kerr, P.B.: Die Kinder des Dschinn: das Akhenaten Abenteuer. Hamburg: Oetinger, 2004. 378 S., geb., Fr. 26.80.
Eigentlich dachten John und Philippa, sie seien ganz normale Kinder. Bis ihnen viel zu früh die Weisheitszähne gezogen werden müssen und plötzlich unerklärbare Dinge geschehen. Die 12-jährigen Zwillinge aus New York erfah- ren, dass sie keineswegs normale Kinder sind, sondern Nachfahren der Dschinns.
Dschinns können nicht zaubern, aber sie haben die Fähigkeit, nach Belieben mehr oder weniger jede Gestalt anzunehmen. Und wegen ihrer Möglichkeit Wünsche zu erfüllen, besitzen sie die Macht über das Glück der Menschen.
Ehe die beiden Geschwister recht wissen, wie ihnen geschieht, landen sie mitten in einem unglaublichen Abenteuer. Nach London, Ägypten, ja sogar bis an den Nordpol geht ihre Reise, um die verschwunden siebzig Dschinns des Pharaos Akhenaten wieder zu finden.
Die Parallelen zu Harry Potter sind unübersehbar, besonders beim Einstieg in die Geschichte. P.B. Kerr gelingt es aber doch noch, dem Fantasygenre eine neue Richtung zu geben. Die Geschichte wird abwechslungsreich und mit viel Action erzählt. Gekonnt werden Spannungsbögen aufgebaut und wieder aufgelöst. Leider gehen die Logik und die Übersicht manchmal verloren. Trotzdem, eine inte- ressante Neuerscheinung im Bereich der Fantasyromane.
Für Liebhaber von Fantasy ab 12 Jahren.
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