Richter, Jutta: Hechstsommer. München: Hanser, 2004. 123 S., geb., Fr. 23.70.
Vom Sterben zu erzählen ist etwas vom Schwierigsten, vor allem in Jugendbüchern. Eine, der es immer wieder gelingt, schwierige Themen auf wunderbar leichte Art darzustellen, ist Jutta Richter. Auch in diesem schmalen Buch gelingt ihr dieses Kunststück.
Anna weiss, dass es nie wieder so sein wird wie in diesem Sommer. Denn die Mutter ihrer beiden besten Freunde, Daniel und Lukas, hat Krebs und liegt im Sterben. Jeden Tag gehen die drei Jugendlichen an den Teich, wo der grosse Hecht zu Hause ist. Daniel glaubt, wenn es ihnen gelingt, den Hecht zu fangen, wird seine Mutter wieder gesund werden. Aber Anna weiss, dass das nicht stimmt. Und dieses Wissen auszuhalten ist ganz schön schwer.
Bilderreich und poetisch erzählt diese packende und berührende Geschichte von der Hoffnung, von Freundschaft, vom Abschiednehmen und gegenseitigem Trösten.
Für nachdenkliche Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren.
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